Impro-Marketing: Die Macht der Intuition

Improvisation bei Kandinsky

Improvisation bei Kandinsky

Wir haben wenig Budget, wenig Zeit, wenig Ideen, wenig Energien – aber wir haben viele Meetings, viele Regeln, viele Reportings, viele Prozesse. Jede Aufgabe wird so lange analysiert, bis sie zum Problem wird. Wir selektieren, segmentieren, sezieren – schließlich steckt der Liebe Gott ja im Detail. Und dann wundern wir uns, wenn nichts weiter geht und wir am Ende im reinigenden Feuer des Burn-outs landen. Doch wie kann der Output erhöht werden? Durch die Mächte der Improvisation und Intuition. Große Ideen waren selten Produkte sorgfältiger Planung, sondern oft „happy mistakes“. Die unterbewusste erste Entscheidung ist meist auch die richtige. Robert Seeger bietet jetzt Impro-Marketing Seminare an: Darin geht es von der „Idee zum Business“ – gemeinsam erarbeiten, erfahren, erlachen wir neue Ideen, neues Wissen, neue Erkenntnisse und Geschäftsideen. Garantiert anders – aber auch garantiert effizienter. Jetzt Kontakt aufnehmen!

Wer bremst verliert: Die Sklaverei der Echtzeit

Im Business gibt es eine neue Todsünde: Nicht-Erreichbarkeit. Das Unaufgeforderte Du-Wort, die zerrissene Jean, Unpünktlichkeit – alles wird verziehen, aber wehe, wehe du bist nicht ständig greifbar. SMS beim Coitus, E-Mails zum Frühstücks-Müsli, Handy-Gespräch bei der Morgen-Sitzung (sogenanntes Mobile Shitting) – wir sind alle zu Sklaven der Echtzeit verkommen. Wer nicht binnen Stunden-Frist auf ein E-Mail antwortet, wird des Nichtstuns bezichtigt und mit zwei weiteren Remindern bombardiert – nur der vorgetäuschte Server-Crash kann die Antwort-Zeit eventuell auf 24 Stunden ausdehnen. Immer erreichbar, immer verfügbar, stets bereit (Das I-Phone als technisches Viagra für für den Dauer-Stand-by). Arbeitszeiten und Arbeitsorte werden grenzenlos und gehen in Richtung unendlich. Semper et ubique sind die Arbeitskräfte der Gegenwart. Die neuen Helden der Arbeit brauchen ihre Kraft vor allem für die ständige Erreichbarkeit, das beantworten unsinniger E-Mails, das Getrieben-Sein und das permanente Gefühl zu spät dran zu sein.
Innehalten? Ruhe? Stille? Nachdenken? Die großen Tabus in unserer hektischen Arbeitswelt. Wer sich selbst bewusst verlangsamt, gilt als Loser – als Mensch 1.0. Niemand, sagen die klugen Verfasser der kritischen Blogs und Social Webs, wird leugnen, dass nur die Schnellen und Vernetzten und Erreichbaren gewinnen. Ich bin dieser niemand, ich leugne es gerade zu.

Kyte Test

Warum Content immer nur für die eigene Page produzieren? Warum viel Geld in Traffic stecken? warum selbst in Social Networks aktiv werden? JA, warum nicht einfach eigenen Content in zig Websites verbreiten?
Mit einem Content Delivery Tools – z.B. Kyte Player – können User per Copy & Paste Ihre Inhalte in ihre Website bzw. ihr Social Web einbinden können. Content verbreitet sich – fast – wie von selbst. Und User können selbst in dem Playern produzieren. In den USA besonders bei Musikern bereits sehr verbreitet: z.B.

Hier sehen Sie meinen eigenen bescheidenen Versuch:

E-Mail Härtetest 2: HC & die Kebap Standln

Gustav Gimpl
an hc.strache@fpoe.at
Datum 22. August 2008 11:15
Betreff an Strache, HC wegen den Kebap Standln
Gesendet von gmail.com

Details ausblenden 11:15 (Vor 1 Minute) Antworten

Lieber Strache, HC

mir hat die fpö immer schon getaugt – auch wie es noch den Haider Jörgi geben hat. Ich kenn mich da ja eh nicht aus, warum ihr euch jetzt nicht mehr mögen tut. Aber egal. Ich mag auch was nicht, und das schlägt mir ordentlich auf den Magen.

Es gibt’s jetzt überall nur mehr Kebap-Standln – das ist wie eine Infusion – an jeder Ecke wuchert so ein Esstechnisches Krebsgeschwür, das welches unsere traditionelle österreichische Küche verdrängt.

Ich sag ihnen jetzt mal was, aber ehrlich: Ich Fohnsdorf hat es anno 1996 noch drei echte Wirtshäuser geben “den Spitzer, Kaorl”, den “Kirchwirt” und die “Bürgerstuben” ja und dann auch noch das Steierstüberln von der Vroni. Aber das Unglück begann als der Istambul-Kebap aufgmacht hat – mit sein drehspieß wo man eh nie weiß, was die da rein schneiden. und dann is noch “Achmend Kebap”, “Kebap 200″ und “Kebap Bosporus” dazu gekommen. Die Kebap vermehren sich wie die Fliagn. Und mit die Kebaps kommen nicht nur die Zwiebeln, und das Knofl-Jokurt sondern auch die Leute mit den Kebaps. Ich glaub ja in jeden Kebap Standl wohnt eine 10 köpfige Famile, die nur “mit alles” auf deutsch sagen können.

Unsere gute Esskultur geht dadurch echt verloren. Sollen die in der Türkei ihre Kebaps braten, was wollen, aber bei uns sicher nicht. Bei diue Türkn gibt’s ja sogar eine eigene Kebap Partei – die oft Wickel macht – diese PKK: Pro Kebap Konsum.

Lieber HC können sie, was machen, dass wieder mehr Würstlstandln & Wirtshäuser gibt und weniger Kebapstandln.

Ich bitte um eine Antwort.

Ihr Gimpl, Gustav aus Fohnsdorf in der Steiermark

PS:
Lieber Schnitzel mit Pommes
als
Kebap mit alles

E-Mail Härtetest 1: ÖVP & die Zuwanderer

Zur Nationalratswahl 2008 unterzieht Gustav Gimpl aus Fohnsdorf in der Steiermark unserer Partein einem E-Mail Härtetest. Wie reagieren unsere Partein auf echte Anfragen, desw kleinen Mannes von der steirischen Dorfstrasse. Teil 1: Die ÖVP & Zuwanderer.

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von Gustav Gimpl
an email@oevp.at
Datum 22. August 2008 09:23
Betreff Frage an den Molter. Willi

Hallo Molterer, Willi

Mir hat die ÖVP immer sehr gut gfallen – besonders der Mock in seine kurzen Hosen – oder auch der Schüssel, Wolfi, wie er no die Mascherln kommt hat. Jetzt seids ihr aber auch so wie die anderen auch. Mich ärgt es so, dass ihr jetzt auch für die Zuwanderer seids – ja und sogar einen Deutschkurs bekommen die – und wir bekommen natürlich wieder nix. Da kann ich gleich die Grünen wählen.

Früher hat’s die Gastarbeiter geben und das war gut, weil die waren nur zu Gast und haben garbeitet. Aber heut kommen die Zuwander, und die haben eben nicht einmal ein Auto, und tun deshalb so viele stehlen. Die tun zuwandern aber dann wieder wegfahren nach Polen mit unsere Autos – dafür brauchen die echt kein Deutschkurs.

Und dann auch noch die Neger: bis 1982 war überhaupt kein Neger je in Fohnsdorf und heut schon. Und das die Neger faul sind, das wiss ma eh alle. Am besten sieht man das im Sport: Die Jugos haben immer ordntlich gespielt, zum Beisipel der Bozo, aber dann hat der Schilcha Heiz den Neger Charles kauft, der hat nur kassiert und is nie grennt. Und so san die alle.

Ich will jetzt gern wissen: seids ihr jetzt für oder gegen mehr Zuwanderer.

Mit liebe grüße aus Fohnsdorf

Gumpl, Gustav

Aber gegen Ausländer hab i nix.

Der Test: Geburtsschwäche in Österreichs Spital-Websites

Gleich zwei heiße Eisen werden in diesem Test angepackt: das österreichische Gesundheitswesen und die Geburtenschwäche. Ja, richtig, die Websites der öffentlichen Spitäler sind Geburten schwach, d.h. schwach was ihren Informations- und Service-Charakter betrifft.

Dieser Test ist subjektiv – ja noch viel schlimmer: Er ist Hormon gesteuert. Ich bin schwanger, naja zumindest mit schwanger. Und ich habe Krankenhaus-Websites in Österreich einem Geburts-Check unterzogen. Folgenden Aufgaben habe ich die Websites unterzogen:

- Welche Ergebnisse bringt der Suchbegriff Geburt?
- Kann ich in diesem Krankhaus überhaupt entbinden?
- Welche zusätzliche Informationen und Eindrücke zur Geburt werden geboten?
- Kann ich eine Wahlhebamme mitbringen?
- Wo kann ich mich anmelden bzw. kann ich mich gleich online anmelden?

Das Ergebnis gleich vorweg: Österreichs Spitäler-Websites kranken an allen Ecken und Enden. Da wird völlig am Patienten vorbei gearbeitet. Ohne Grundwissen in Fachvokabularien des Gesundheitssystems und jeder Menge Geduld lassen sich die Informationen nicht auftreiben.

Nur dieser kurze Querschnitt über die Spitäler Websites zeigt die Missstände in unserem staatlichen Gesundheitssystem auf: Durch die gezielte Desinformation auf den Websites wird Zeit und Geld für telefonische Auskünfte verschleudert.

Diesmal bringt das Zeugnis 4 Nicht genügend, 2 Genügend und 2 Befriedigend bei den acht getesteten öffentlichen Spitälern und Krankenanstalten.
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Wissen ist Macht – und Sie sind machtlos!

Wir sind alle gläsern und durchschaubar geworden. In unserer hochtechnologischen Gesellschaft hinterlassen wir ständig Datenspuren. Und all diese Daten-spuren ergeben in ihrer Gesamtheit Ihren persönlichen Datenkörper. Und Ihr Daten-Körper hält nichts von Diäten. Ganz im Gegenteil, er wächst ständig, denn Sie füttern ihn auch ständig mit neuen Datenhäppchen.

Zum Frühstück servieren Sie ihm ein paar Telefonanrufe, die Fahrt im Auto via GPS Navigationssystem, das Einloggen in den Computer, das Abrufen und Versenden von E-Mails; zu Mittag verschlingt Ihr Datenkörper die Kreditkarten-Abbuchung im Restaurant, einen Einkauf mit Kundenkarte, Nachmittags wird der Arztbesuch mit der E-Card gespeichert, und Abends dann noch üppig die Daten Ihrer Online Steuererklärung und Ihrer privaten Surf- und Chat-Gewohnheiten.

Was aber, wenn Sie Ihre persönlichen Daten verschlüsseln möchten, wenn Sie nicht wollen, dass jeder in Ihren Mails mitliest, Ihre Bestellungen überwacht bzw. Ihren Kontostand überprüft? Können Sie etwas dagegen unternehmen? Natürlich, denn es gibt genug Verschlüsselungs-Technologien, die den Zugang zu Ihren Daten zumindest erschweren würden. Aber dürfen Sie das überhaupt?

In Österreich schon noch, denn unsere Regierung zeigt noch Desinteresse auf diesem Gebiet. Aber in anderen Ländern wie der USA oder China ist die Verwendung von Kryptographie eingeschränkt. Die Beschränkungen oder Verbote von Kryptographie sind Teile des staatlichen Strebens nach Kontrolle, die meist im Namen des Verbrechens oder Terrorismus-Bekämpfung noch weiter ausgebaut werden.

Spannend wird die ganze Angelegenheit dann, wenn Ihr Datenkörper auch um biometrische Personen-Informationen erweitert wird, also um Gesichtserkennung, Iriserkennung, Fingerabdruckerkennung, Gangerkennung oder Stimmerkennung. Sollte sich diese Digitalisierung und Speicherung unserer Körper durchsetzen, dann werden wir zu “digitalen Untertanen”. Denn es gibt eine übergeordnete – unsichtbare – Kontroll-Instanz, die alle unsere Bewegungen, alle unser Handlungen überwacht. Aber da all dies ja nur zu unserem Wohl geschieht und als Schutz unserer persönlichen Daten und Freiheit – wird auch nicht pas… Moment es klingelt gerade, ich glaub sie holen mich…

Ministrien Websites sind durchgefallen

Selbst als gutmütiger Web-Lehrer kann ich den Ministerien Websites kein gutes Zeugnis ausstellen. Durch die Bank sind das alles keine Musterschüler und haben großteils sogar Ihre Aufgaben vergessen.

Allen gemeinsam ist das fast protzige Überangebot an Informationen, Inhalten und Themen. Da drängt sich mir der Verdacht auf, dass mit diesem Überangebot, Arbeit und Leistung vorgetäuscht werden soll. Das 1 Mal 1 der Usability ist vielen Ministerien noch völlig fremd – in der Bedienbarkeit der Seite heißt es „nachsitzen“.

Auch bei der entscheidenden Prüfung nach der Relevanz der Inhalte sind die angetreten Websites durchgefallen. Zu Ihrem Bürgerservice und der staatstragenden Funktion ist der Prüfer meist gar nicht vorgedrungen.

Keine einzige der Ministerien Websites konnte mit sehr gut abschneiden, zwei Schüler müssen die Klasse sogar wiederholen.

Hier die Rankliste samt Noten und verbaler Beurteilung:
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Spam Korrespondenz

Anmerkung: Diese Korrespondez findet tatsächlich statt, um heraus zu finden, was eigentlich passiert, wenn Mann oder Frau auf ein Spam E-Mail antwortet. Ein paar lustige Details am Rande: Die angegebene Bankverbindung ist die der MA6 Abteilung für Verkehrsstrafen, Adresse, Telefon & Fax von den Bundespolizei-Direktion Wien, Abteilung: Betrugsbekämpfung im Internet. Der Mail Verkehr ist in den Kommentaren weiter zu lesen.

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Von: Dr william [mailto:williudah@gmail.com]
Gesendet: Montag, 25. Juni 2007 16:43
An: Datenkraft – Robert Seeger
Betreff: Geschäfts-Vorschlag
Geschäfts-Vorschlag!Zuerst muss ich um Ihre Zuversicht in dieser Angelegenheit bitten, da dies aufgrund der Situation als streng VERTRAULICH anzusehen ist. Ich erwähne jedoch im Vorfeld, dass eine Offerte diesen Ausmaßes selbstverständlich abschrecken kann.
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Lügen, Porno und Internet

Die Temperaturen steigen, die Rocklänge sinkt – es riecht nach Sommer & Sex. Ja, endlich – lieber Leser – wird es saftig und deftig. Heute geht es um Sex. In unserer Sex Society wird Sex enttabuisiert und beherrscht unser Leben – zumindest im Internet. Doch was ist dran und drin im Porno-Business im Web? Lesen Sie die nackten Tatsachen über den Geschäftsverkehr mit dem Coitus.

Ohne Sex geht nichts mehr: Dildo-, Ausgreif- und Auspeitsch-Techniken werden bereits im Frühstücks-Fernsehen diskutiert. Täglich versprechen hunderte Spam-Mails mehr, besseren, längeren, härteren Sex und natürlich ist „Sex“ der mit Abstand meist gesuchte Begriff auf Google.

Ein paar harte Fakten:
12 % aller Websites sind Porno-Sites.
25% aller Suchmaschinen Anfragen betreffen Porno-Begriffe.
35% aller Downloads sind pornographisches Material.
Es gibt ca. 372 Millionen Porno-Websites.
Und jeden Tag kommen 266 neue dazu.
Jede Sekunde werden 89 Dollar für Porno im Web ausgegeben.
2006 machten die Porno-Sites in den USA 2,84 Milliarden Euro Gewinn.

Alle funktionierenden Geschäftsmodelle, Zahlungsfunktionalitäten, Datensicherheit & Co wurden zuerst für Porno-Sites entwickelt. Studien habe es erwiesen: Es ist wesentlich sicherer, sich auf Porno-Sites zu bewegen, als im restlichen Internet. Das heißt, die Sexpages sind frei von Phishing, Spamming und Co.

In Abwandlung eines berühmten Zitates von Gottfried Benn kann man sagen: „Pornographie ist der Vater des Fortschritts im Internet.“

In der Total-Erotisierung der Gesellschaft wird Porno zum anerkannten und geschätzten Geschäft. Porno-Stars werden zu neuen Pop- und Jugend-Idolen und bringen zuweilen sogar Bewegung in die Politik. Der neue Lover von Katja Riemann ist Pornostar, Pornostarlets sind echte Celebrities und kaum ein Star – der wirklich etwas auf sich hält – kommt ohne privates Sex-Video aus.

Ein lustiges Paradoxon am Rande: Es sind immer die anderen, die die Porno-Seiten schauen und dort für das schnelle Vergnügen bares Geld einwerfen. Und obwohl jeder vierte Mann und jede achte Frau regelmäßig Porno konsumiert – sind wir es einmal sicher nicht, sondern eben die anderen. Oder Sie vielleicht?
Doch Sie könnten es sich ja einmal rein aus geschäftlichen Gründen ansehen…
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