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	<title>Robert Seeger</title>
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	<description>Web-, Kreativ- und Sport Consulting</description>
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		<title>SpielKunstGlück &#8211; Universitärer Kongreß</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Mar 2009 20:07:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert Seeger</dc:creator>
				<category><![CDATA[E-Business]]></category>

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		<description><![CDATA[heoretisch ist die Voraussetzung für eine Wette eine Meinungsdifferenz, ein Widerspruch. Die verschiedenen Meinungen müssen sich aber auf denselben Streitgegenstand beziehen, das ist die Voraussetzung für die Einigung auf eine Wette. Wenn A dies sagt und B jenes, und zwar über denselben Gegenstand, können sich beide auf eine Belohnung, den vorher festzulegenden Wetteinsatz, für den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><div id="attachment_190" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://robert-seeger.biz/wp-content/uploads/georges-de-la-tours_falschspieler-mit-karoass.jpg"><img src="http://robert-seeger.biz/wp-content/uploads/georges-de-la-tours_falschspieler-mit-karoass-300x217.jpg" alt="Georges de la Tours, Falschspieler mit Karo-Ass" title="georges-de-la-tours_falschspieler-mit-karoass" width="300" height="217" class="size-medium wp-image-190" /></a><p class="wp-caption-text">Georges de la Tours, Falschspieler mit Karo-Ass</p></div>Theoretisch ist die Voraussetzung für eine Wette eine Meinungsdifferenz, ein Widerspruch. Die verschiedenen Meinungen müssen sich aber auf denselben Streitgegenstand beziehen, das ist die Voraussetzung für die Einigung auf eine Wette. Wenn A dies sagt und B jenes, und zwar über denselben Gegenstand, können sich beide auf eine Belohnung, den vorher festzulegenden Wetteinsatz, für den einigen, der recht behält. Das Rechtsempfinden verlangt, daß der Verlierer diese Belohnung dem Gewinner gibt, damit der Mechanismus auf beide gleich angewandt werden kann. Die Möglichkeit, das Wetten ins Unendliche auszudehnen, beruht nun darauf, daß die andere Meinung nicht als faktische Voraussage eines anderen Ergebnisses formuliert werden muß, sondern in einem bloßen Nein bestehen kann. Damit kann zur Wette werden, wenn jemand unter Hinterlegung eines Wetteinsatzes voraussagt, dieses Pferd nimmt bei einem Rennen einen bestimmten Platz ein oder dieser Fußballverein gewinnt gegen einen anderen. Der Wettgegner wird anonym, eine Maschinerie, die den Einsatz nach dem Ergebnis entweder einbehält oder in einem festgelegten Verhältnis vervielfacht. Die Lotterie wird gar nicht mehr als die Wette empfunden, die sie eigentlich ist.<span id="more-189"></span><br />
Daher kann man auch allein wetten, indem man etwas voraussagt, zu dem das Nein als bloße Folge der Ungewißheit die natürliche Entgegensetzung ist. Man kann so gegen alles wetten, das Wetter, die Zukunft, das Schicksal, Gott. Wer eine Ehe eingeht, wettet, daß sie halten wird, auch wenn die Statistiken, was die Großstädte betrifft, ihr über 50prozentiges Scheitern vorhersagen. Wie viele Unglücksfälle sind auf solche inneren Wetten zurückzuführen? Auf den Gipfel komme ich, diese Abfahrt schaffe ich, diese Kurve kriege ich? Wer Kunstgeschichte studiert, wettet, daß er das Studium beruflich verwerten kann, und die ganze Verwandtschaft setzt insgeheim dagegen. Wie sonst als mit dem Wettgedanken sind die Spekulationen zu erklären, die ganze Wirtschaftszweige in den Abgrund reißen, wie sonst, daß sich Aids immer noch ausbreitet?<br />
Es ist evident, daß mit dem Wetten noch etwas anderes verbunden ist als die bloße Hoffnung auf einen Gewinn. Wetten verspricht Spannung, Nervenkitzel, das Gefühl der Überlegenheit schon vor dem (möglichen) Gewinn, die Stärkung des eigenen Ichs in Form der Selbstversicherung mittels einer angesagten sieghaften Aktivität, des Modus der Überlegenheit. Selbst die Gefahr des Verlierens bringt einen Imagegewinn in Form des Heroismus einer Risikobereitschaft, die nicht jeder zu tragen bereit wäre. Wetten ist möglicherweise das geheime Leitmotiv unseres Lifestyles. Das könnte die logische Folge der zeitlichen Verkürzung und inhaltlichen Kompetenzreduktion heutiger Prognosen sein. Ihre Invalidität betrifft nicht nur die Ehe, sondern ganze Lebensentwürfe. In welchem Bereich gibt es noch die Abfolge Abitur, Studium, lebenslange Anstellung mit hohem Einkommen und entsprechender Pension? Das Verschwinden derartiger Voraussagen begünstigt den Geist des Wettens. Im Grunde wetten wir alle, andauernd, und manchmal gewinnen wir, manchmal verlieren wir. Das Leben ist zum Glücksspiel geworden, aber zu einem, bei dem wir mitwetten wollen anstatt bloß zu hoffen.<br />
Das Institut für Kunstgeschichte veranstaltet immer wieder Kongresse zu aktuellen Themen. Im letzten Jahr ging es unter dem Titel „Abfallmoderne“ um den Zusammenhang zwischen Kunst und Abfall. In diesem Jahr soll es unter dem Titel „SpielKunstGlück“ um das Spiel mit dem Glück, insbesondere das Wetten im beschriebenen Sinn, und die Kunst gehen. Termine sind 15./16. Juni, die 30minütigen Beiträge der Teilnehmer sollen in einem Kongreßband anschließend erscheinen. Ermöglicht wird der Kongreß durch den Sponsor Interwetten in Wien. Für  Realisierung und Organisation ist Robert Seeger, für die Leitung und Herausgabe des Kongreßbandes Johann Konrad Eberlein verantwortlich.<br />
<em>Text verfasst von Johann Konrad Eberlein</em></p>
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		<title>Lustig, spontan und kreativ: Marketing mit Spaß</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Feb 2009 11:54:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert Seeger</dc:creator>
				<category><![CDATA[E-Business]]></category>

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		<description><![CDATA[Was hat Marketing mit Spaß zu tun? Nichts verdammt noch mal, schließlich geht es um Quartalsziele, Analysen und Excel-Tabellen. Berater haben graue Anzüge an &#8211; oder vielleicht schwarze &#8211; reden mit ernster Stimme und vielen Imponier-Vokabeln. Ja und das hat alles seine Berechtigung und seinen Platz. Aber manchmal ist es ganz gut, wenn man wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://robert-seeger.biz/wp-content/uploads/22red-300x200.jpg" alt="Rote Krabbe" title="Rote Krabbe" width="300" height="200" class="alignleft size-medium wp-image-165" />Was hat Marketing mit Spaß zu tun? Nichts verdammt noch mal, schließlich geht es um Quartalsziele, Analysen und Excel-Tabellen. Berater haben graue Anzüge an &#8211; oder vielleicht schwarze &#8211; reden mit ernster Stimme und vielen Imponier-Vokabeln. Ja und das hat alles seine Berechtigung und seinen Platz. Aber manchmal ist es ganz gut, wenn man wie die Krabben geht &#8211; quer statt immer nur gerade aus. Wenn gelacht wird, wenn über Business-Probleme Witze gerissen werden dann öffnet sich plötzlich ein Spektrum an neuen Möglichkeiten und Ideen: lustig, spontan und kreativ. Ohne großes Investment, ohne hohen Zeitaufwand, ohne Stress erhalten Sie neue Ideen und neue Wege. Und Sie haben dabei sogar noch eine verdammt gute Zeit. Probieren Sie doch mal etwas Neues aus. <a href="http://robert-seeger.biz/kontakt/">Hier geht&#8217;s zum Kontakt!</a></p>
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		<title>Impro-Marketing: Die Macht der Intuition</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Feb 2009 16:22:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert Seeger</dc:creator>
				<category><![CDATA[E-Business]]></category>

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		<description><![CDATA[ir haben wenig Budget, wenig Zeit, wenig Ideen, wenig Energien &#8211; aber wir haben viele Meetings, viele Regeln, viele Reportings, viele Prozesse. Jede Aufgabe wird so lange analysiert, bis sie zum Problem wird. Wir selektieren, segmentieren, sezieren – schließlich steckt der Liebe Gott ja im Detail. Und dann wundern wir uns, wenn nichts weiter geht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><div id="attachment_148" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><img src="http://robert-seeger.biz/wp-content/uploads/kandinsky_comp-7-300x200.jpg" alt="Improvisation bei Kandinsky" title="Improvisation_Kandinsky" width="300" height="200" class="size-medium wp-image-148" /><p class="wp-caption-text">Improvisation bei Kandinsky</p></div>Wir haben wenig Budget, wenig Zeit, wenig Ideen, wenig Energien &#8211; aber wir haben viele Meetings, viele Regeln, viele Reportings, viele Prozesse. Jede Aufgabe wird so lange analysiert, bis sie zum Problem wird. Wir selektieren, segmentieren, sezieren – schließlich steckt der Liebe Gott ja im Detail. Und dann wundern wir uns, wenn nichts weiter geht und wir am Ende im reinigenden Feuer des Burn-outs landen. Doch wie kann der Output erhöht werden? Durch die Mächte der Improvisation und Intuition. Große Ideen waren selten Produkte sorgfältiger Planung, sondern oft „happy mistakes“. Die unterbewusste erste Entscheidung ist meist auch die richtige. Robert Seeger bietet jetzt Impro-Marketing Seminare an: Darin geht es von der „Idee zum Business“ – gemeinsam erarbeiten, erfahren, erlachen wir neue Ideen, neues Wissen, neue Erkenntnisse und Geschäftsideen. Garantiert anders – aber auch garantiert effizienter.  <a href="http://robert-seeger.biz/kontakt/">Jetzt Kontakt aufnehmen!</a></p>
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		<title>Wer bremst verliert: Die Sklaverei der Echtzeit</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Feb 2009 16:42:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert Seeger</dc:creator>
				<category><![CDATA[E-Kritik]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Business gibt es eine neue Todsünde: Nicht-Erreichbarkeit.  Das Unaufgeforderte Du-Wort, die zerrissene Jean, Unpünktlichkeit – alles wird verziehen, aber wehe, wehe du bist nicht ständig greifbar. SMS beim Coitus, E-Mails zum Frühstücks-Müsli, Handy-Gespräch bei der Morgen-Sitzung (sogenanntes Mobile Shitting)  &#8211; wir sind alle zu Sklaven der Echtzeit verkommen. Wer nicht binnen Stunden-Frist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Business gibt es eine neue Todsünde: Nicht-Erreichbarkeit.  Das Unaufgeforderte Du-Wort, die zerrissene Jean, Unpünktlichkeit – alles wird verziehen, aber wehe, wehe du bist nicht ständig greifbar. SMS beim Coitus, E-Mails zum Frühstücks-Müsli, Handy-Gespräch bei der Morgen-Sitzung (sogenanntes Mobile Shitting)  &#8211; wir sind alle zu Sklaven der Echtzeit verkommen. Wer nicht binnen Stunden-Frist auf ein E-Mail antwortet, wird des Nichtstuns bezichtigt und mit zwei weiteren Remindern bombardiert – nur der vorgetäuschte Server-Crash kann die Antwort-Zeit eventuell auf 24 Stunden ausdehnen. Immer erreichbar, immer verfügbar, stets bereit (Das I-Phone als technisches Viagra für für den Dauer-Stand-by). Arbeitszeiten und Arbeitsorte werden grenzenlos und gehen in Richtung unendlich. Semper et ubique sind die Arbeitskräfte der Gegenwart. Die neuen Helden der Arbeit brauchen ihre Kraft vor allem für die ständige Erreichbarkeit, das beantworten unsinniger E-Mails, das Getrieben-Sein und das permanente Gefühl zu spät dran zu sein.<br />
Innehalten? Ruhe? Stille? Nachdenken? Die großen Tabus in unserer hektischen Arbeitswelt. Wer sich selbst bewusst verlangsamt, gilt als Loser – als Mensch 1.0. Niemand, sagen die klugen Verfasser der kritischen Blogs und Social Webs, wird leugnen, dass nur die Schnellen und Vernetzten und Erreichbaren gewinnen. Ich bin dieser niemand, ich leugne es gerade zu. </p>
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		<title>Kyte Test</title>
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		<pubDate>Fri, 21 Nov 2008 18:59:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert Seeger</dc:creator>
				<category><![CDATA[E-Business]]></category>

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		<description><![CDATA[Warum Content immer nur für die eigene Page produzieren? Warum viel Geld in Traffic stecken? warum selbst in Social Networks aktiv werden? JA, warum nicht einfach eigenen Content in zig Websites verbreiten?
Mit einem Content Delivery Tools – z.B. Kyte Player &#8211; können User per Copy &#038; Paste Ihre Inhalte in ihre Website bzw. ihr Social [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Warum Content immer nur für die eigene Page produzieren? Warum viel Geld in Traffic stecken? warum selbst in Social Networks aktiv werden? JA, warum nicht einfach eigenen Content in zig Websites verbreiten?<br />
Mit einem Content Delivery Tools – z.B. Kyte Player &#8211; können User per Copy &#038; Paste Ihre Inhalte in ihre Website bzw. ihr Social Web einbinden können. Content verbreitet sich &#8211; fast &#8211;  wie von selbst. Und User können selbst in dem Playern produzieren. In den USA besonders bei Musikern bereits sehr verbreitet: z.B. <a href="http://www.thisis50.com/"></p>
<p>Hier sehen Sie meinen eigenen bescheidenen Versuch: </p>
<p><code></p>
<p><embed type="application/x-shockwave-flash" style="display:block;margin:0" width="425" height="445" src="http://www.kyte.tv/flash.swf?v=2&#038;uri=channels/181120&#038;appKey=MarbachViewerEmbedded&#038;embedId=49417163" flashVars="appKey=MarbachViewerEmbedded&amp;embedId=49417163&amp;uri=channels/181120" allowScriptAccess="always" allowFullScreen="true"></embed><embed type="application/x-shockwave-flash" style="display:block;margin:0" width="425" height="20" src="http://media01.kyte.tv/images/updatenotice.swf" wmode="transparent" flashVars="requiredversion=9.0.28" allowScriptAccess="always" allowFullScreen="true"></embed></p>
<p></code></p>
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		<title>E-Mail Härtetest 2: HC &amp; die Kebap Standln</title>
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		<pubDate>Fri, 22 Aug 2008 09:19:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert Seeger</dc:creator>
				<category><![CDATA[E-Kritik]]></category>

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		<description><![CDATA[Gustav Gimpl 
an hc.strache@fpoe.at
Datum 22. August 2008 11:15
Betreff an Strache, HC wegen den Kebap Standln
Gesendet von gmail.com
Details ausblenden 11:15 (Vor 1 Minute) Antworten
Lieber Strache, HC
mir hat die fpö immer schon getaugt &#8211; auch wie es noch den Haider Jörgi geben hat. Ich kenn mich da ja eh nicht aus, warum ihr euch jetzt nicht mehr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Gustav Gimpl <moneyvienna@gmail.com><br />
an hc.strache@fpoe.at<br />
Datum 22. August 2008 11:15<br />
Betreff an Strache, HC wegen den Kebap Standln<br />
Gesendet von gmail.com</em></p>
<p>Details ausblenden 11:15 (Vor 1 Minute) Antworten</p>
<p>Lieber Strache, HC</p>
<p>mir hat die fpö immer schon getaugt &#8211; auch wie es noch den Haider Jörgi geben hat. Ich kenn mich da ja eh nicht aus, warum ihr euch jetzt nicht mehr mögen tut. Aber egal. Ich mag auch was nicht, und das schlägt mir ordentlich auf den Magen.</p>
<p>Es gibt&#8217;s jetzt überall nur mehr Kebap-Standln &#8211; das ist wie eine Infusion &#8211; an jeder Ecke wuchert so ein Esstechnisches Krebsgeschwür, das welches unsere traditionelle österreichische Küche verdrängt.</p>
<p>Ich sag ihnen jetzt mal was, aber ehrlich: Ich Fohnsdorf hat es anno 1996 noch drei echte Wirtshäuser geben &#8220;den Spitzer, Kaorl&#8221;, den &#8220;Kirchwirt&#8221; und die &#8220;Bürgerstuben&#8221; ja und dann auch noch das Steierstüberln von der Vroni. Aber das Unglück begann als der Istambul-Kebap aufgmacht hat &#8211; mit sein drehspieß wo man eh nie weiß, was die da rein schneiden. und dann is noch &#8220;Achmend Kebap&#8221;, &#8220;Kebap 200&#8243; und &#8220;Kebap Bosporus&#8221; dazu gekommen. Die Kebap vermehren sich wie die Fliagn. Und mit die Kebaps kommen nicht nur die Zwiebeln, und das Knofl-Jokurt sondern auch die Leute mit den Kebaps. Ich glaub ja in jeden Kebap Standl wohnt eine 10 köpfige Famile, die nur &#8220;mit alles&#8221; auf deutsch sagen können.</p>
<p>Unsere gute Esskultur geht dadurch echt verloren. Sollen die in der Türkei ihre Kebaps braten, was wollen, aber bei uns sicher nicht. Bei diue Türkn gibt&#8217;s ja sogar eine eigene Kebap Partei &#8211; die oft Wickel macht &#8211; diese PKK: Pro Kebap Konsum.</p>
<p>Lieber HC können sie, was machen, dass wieder mehr Würstlstandln &#038; Wirtshäuser gibt und weniger Kebapstandln.</p>
<p>Ich bitte um eine Antwort.</p>
<p>Ihr Gimpl, Gustav aus Fohnsdorf in der Steiermark</p>
<p>PS:<br />
Lieber Schnitzel mit Pommes<br />
als<br />
Kebap mit alles</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>E-Mail Härtetest 1: ÖVP &amp; die Zuwanderer</title>
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		<comments>http://robert-seeger.biz/?p=71#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 22 Aug 2008 07:26:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert Seeger</dc:creator>
				<category><![CDATA[E-Kritik]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://robert-seeger.biz/2008/08/22/e-mail-hartetest-1-ovp-die-zuwanderer/</guid>
		<description><![CDATA[Zur Nationalratswahl 2008 unterzieht Gustav Gimpl aus Fohnsdorf in der Steiermark unserer Partein einem E-Mail Härtetest. Wie reagieren unsere Partein auf echte Anfragen, desw kleinen Mannes von der steirischen Dorfstrasse. Teil 1: Die ÖVP &#038; Zuwanderer.
###################################
von Gustav Gimpl 
an email@oevp.at
Datum 22. August 2008 09:23
Betreff Frage an den Molter. Willi
Hallo Molterer, Willi
Mir hat die ÖVP immer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zur Nationalratswahl 2008 unterzieht Gustav Gimpl aus Fohnsdorf in der Steiermark unserer Partein einem E-Mail Härtetest. Wie reagieren unsere Partein auf echte Anfragen, desw kleinen Mannes von der steirischen Dorfstrasse. Teil 1: Die ÖVP &#038; Zuwanderer.</p>
<p>###################################<br />
<em>von Gustav Gimpl <moneyvienna@gmail.com><br />
an email@oevp.at<br />
Datum 22. August 2008 09:23<br />
Betreff Frage an den Molter. Willi</em></p>
<p>Hallo Molterer, Willi</p>
<p>Mir hat die ÖVP immer sehr gut gfallen &#8211; besonders der Mock in seine kurzen Hosen &#8211; oder auch der Schüssel, Wolfi, wie er no die Mascherln kommt hat. Jetzt seids ihr aber auch so wie die anderen auch. Mich ärgt es so, dass ihr jetzt auch für die Zuwanderer seids &#8211; ja und sogar einen Deutschkurs bekommen die &#8211; und wir bekommen natürlich wieder nix. Da kann ich gleich die Grünen wählen.</p>
<p>Früher hat&#8217;s die Gastarbeiter geben und das war gut, weil die waren nur zu Gast und haben garbeitet. Aber heut kommen die Zuwander, und die haben eben nicht einmal ein Auto, und tun deshalb so viele stehlen. Die tun zuwandern aber dann wieder wegfahren nach Polen mit unsere Autos &#8211; dafür brauchen die echt kein Deutschkurs.</p>
<p>Und dann auch noch die Neger: bis 1982 war überhaupt kein Neger je in Fohnsdorf und heut schon. Und das die Neger faul sind, das wiss ma eh alle. Am besten sieht man das im Sport: Die Jugos haben immer ordntlich gespielt, zum Beisipel der Bozo, aber dann hat der Schilcha Heiz den Neger Charles kauft, der hat nur kassiert und is nie grennt. Und so san die alle.</p>
<p>Ich will jetzt gern wissen: seids ihr jetzt für oder gegen mehr Zuwanderer.</p>
<p>Mit liebe grüße aus Fohnsdorf</p>
<p>Gumpl, Gustav</p>
<p>Aber gegen Ausländer hab i nix.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Der Test: Geburtsschwäche in Österreichs Spital-Websites</title>
		<link>http://robert-seeger.biz/?p=62</link>
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		<pubDate>Tue, 09 Oct 2007 08:02:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert Seeger</dc:creator>
				<category><![CDATA[E-Kritik]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://robert-seeger.biz/2007/10/09/der-test-geburtsschwache-in-osterreichs-spital-websites/</guid>
		<description><![CDATA[Gleich zwei heiße Eisen werden in diesem Test angepackt: das österreichische Gesundheitswesen und die Geburtenschwäche. Ja, richtig, die Websites der öffentlichen Spitäler sind Geburten schwach, d.h. schwach was ihren Informations- und Service-Charakter betrifft.
Dieser Test ist subjektiv – ja noch viel schlimmer: Er ist Hormon gesteuert. Ich bin schwanger, naja zumindest mit schwanger. Und ich habe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Gleich zwei heiße Eisen werden in diesem Test angepackt: das österreichische Gesundheitswesen und die Geburtenschwäche. Ja, richtig, die Websites der öffentlichen Spitäler sind Geburten schwach, d.h. schwach was ihren Informations- und Service-Charakter betrifft.</strong></p>
<p>Dieser Test ist subjektiv – ja noch viel schlimmer: Er ist Hormon gesteuert. Ich bin schwanger, naja zumindest mit schwanger. Und ich habe Krankenhaus-Websites in Österreich einem Geburts-Check unterzogen. Folgenden Aufgaben habe ich die Websites unterzogen:</p>
<p>- Welche Ergebnisse bringt der Suchbegriff Geburt?<br />
- Kann ich in diesem Krankhaus überhaupt entbinden?<br />
- Welche zusätzliche Informationen und Eindrücke zur Geburt werden geboten?<br />
- Kann ich eine Wahlhebamme mitbringen?<br />
- Wo kann ich mich anmelden bzw. kann ich mich gleich online anmelden?</p>
<p>Das Ergebnis gleich vorweg: Österreichs Spitäler-Websites kranken an allen Ecken und Enden. Da wird völlig am Patienten vorbei gearbeitet. Ohne Grundwissen in Fachvokabularien des Gesundheitssystems und jeder Menge Geduld lassen sich die Informationen nicht auftreiben.</p>
<p>Nur dieser kurze Querschnitt über die Spitäler Websites zeigt die Missstände in unserem staatlichen Gesundheitssystem auf: Durch die gezielte Desinformation auf den Websites wird Zeit und Geld für telefonische Auskünfte verschleudert.</p>
<p>Diesmal bringt das Zeugnis 4 Nicht genügend, 2 Genügend und 2 Befriedigend bei den acht getesteten öffentlichen Spitälern und Krankenanstalten.<br />
<span id="more-62"></span></p>
<p>Steiermärkische Krankenanstaltengesellschaft m.b.H. KAGes &#8211; Note: 3, Rang 1<br />
<strong>Internet: <a href="http://www.kages.at">www.kages.at</a></strong><br />
Die Startseite präsentiert sich frisch, saftig und steirisch. Ein rascher Klick auf das Leistungsangebot und siehe da „Ein Baby kommt“ wird angeboten. Es menschelt im Gesundheits-System – welch’ ein Wunder. Ich wechsle ins LKH Graz, aber jetzt ist es vorbei mit dem humanen Zugang. Hilfe!!! Muss ich mit meinem schwangeren Bauch zur Ambulanz, in die Klinik, auf eine Station oder zu Sonstiges? – Eigentlich bekomme ich nur ein Kind: eine scheinbar natürliche Sache, aber die Einteilung im Spital ist unnatürlich. Öffnungszeiten und Telefonnummern gibt es zu allem, aber sonst leider nicht viel. Lustig finde ich auch, dass die angegebene Kontakt-Person sehr oft den Namen „Kontaktaufnahme“ trägt.</p>
<p>Oberösterreichische Gesundheits- und Spitals-AG GESPAG &#8211; Note: 3, Rang: 2<br />
<strong>Internet: <a href="http://www.gespag.at">www.gespag.at</a></strong><br />
Es fehlt leider ein Überblick über alle Leistungen. So bleibt nur der Einstieg über die Krankenhäuser, dafür findet die Suche nach „Geburt“ die relevanten Abteilungen in den Krankenhäusern. Auf ins LKH Steyr &#8211; dorthin wird frau auf eine informative Detailseite der Abteilung für Geburtshilfe verlinkt – informativ. Leider erhält die Userin hier keinerlei Hinweis, wo sie sich befindet. Viele Details und interessante Texte sind etwas mühsam versteckt und in dem starren Framework schwer zu lesen. Trotz der zufrieden stellenden Fülle an Informationen bleiben die Fragen zur Anmeldung und Wahlhebamme unbeantwortet.</p>
<p><strong>Landeskrankenanstalten-Betriebsgesellschaft &#8211; KABEG &#8211; Note 4, Rang: 3</strong><br />
Internet: <a href="http://www.kabeg.at">www.kabeg.at</a><br />
Bei den Kärntnern lacht mich gleich der Vorstand von der Startseite aus an. Leider bringt mich die Suche nach „Geburt“ eher zum Weinen – nein, nicht wegen der Hormone &#8211; sondern weil die Ergebnisse so essenzielle Dinge wie den Namen des Krankenhauses verschweigen. Naja, macht nichts – dann komme ich eben über die Navigation zum LKH Klagenfurt. Achtung &#8211; jetzt wird es fachlich. Frau wähle Abteilungen und dann Klinische Bereiche aus, um endlich die Geburtshilfe zu finden. Dort angelangt gibt es wenig Informatives, natürlich keine Anmeldung und auch meine Wahlhebamme muss warten.</p>
<p><strong>Sozialmedizinisches Zentrum Ost – Donauspital SMZO &#8211; Note: 4, Rang: 4</strong><br />
Internet: <a href="http://www.wienkav.at/kav/dsp/">www.wienkav.at/kav/dsp/</a><br />
Zweiter Versuch in Wien. Jetzt hab ich gelernt: Die Navigation ist immer in der Mitte – diesmal aber sogar etwas User freundlicher: Medizinisches Leistungs-Angebot führt zur Suche, „Geburt“ dann zur Geburtshilflichen Ambulanz. Hier ist allerdings Schluss mit weiteren Informationen: Außer ein paar Öffnungszeiten und Telefonnummern wird nichts über die Geburten im SMZ Ost verraten. Oh, doch im Punkt Kreissaal steht immerhin, dass dies kein Saal ist, sondern es sich um getrennte Zimmer handelt. Immerhin.</p>
<p><strong>Tiroler Landeskrankenanstalten GmbH Tilak &#8211; Note: 5, Rang 5</strong><br />
Internet: <a href="http://www.tilak.at">www.tilak.at</a><br />
Die Suche nach „Geburt“ findet die nichts sagenden Ergebnisse „Abt.1“ und „Abt.2“ &#8211; macht nichts, wende ich mich eben direkt an das LKH Innsbruck. Jetzt wird es kompliziert: Unter „Institute“ findet sich keine Geburtshilfe. Aber unter Frauenheilkunde (Bekanntlich heilt die Geburt ja von der Krankheit Schwangerschaft) gibt es die klinische Abteilung „Geburtshilfe“. Doch meine mühsame Suche wird nicht belohnt. Keine zusätzlichen Informationen über das Kinder-Kriegen in Innsbruck werden verraten. Der einzige kurze Text auf der Seite für Geburtshilfe behandelt das Thema „Tumor-Chirurgie“ – genau was eine Schwangere braucht.</p>
<p><strong>Bgld. Krankenanstalten Gesellschaft m.b.H. KRAGES &#8211; Note: 5, Rang: 6</strong><br />
Internet: <a href="http://www.krages.at">www.krages.at</a><br />
Der Ausflug ins Online-Burgenland gleicht einem Ausflug in die Steinzeit des Internets. Zumindest die Websites der KRAGES sehen wie Web-Jahrgang 99 aus. Nur leider verhält es sich mit Websites diametral zu den guten Burgenländischen Rotweinen: sie werden immer schlechter. Viel unübersichtlicher und schwerer zu bedienen geht nicht mehr. Selbst in den Tiefen der Navigation wird vorsätzlich auf jegliche Subnavigation verzichtet. Im LKH Oberwart finde ich zwar die Abteilung für Geburtshilfe und auch ein wenig Informationen über die Geburten: aber schon bei der Kontaktaufnahme oder der Suche nach einer Telefonnummer scheitere ich.</p>
<p><strong>Allgemeines Krankenhaus Wien &#8211; AKH &#8211; Note: 5, Rang: 7</strong><br />
Internet: <a href="http://www.akhwien.at">www.akhwien.at</a><br />
Eingebettet in das prinzipiell nützliche – aber hier nur ärgerliche starre Gerüst von wien.gv.at – schafft das größte Spital Österreichs Verwirrung vom ersten Klick an. Denn das Menü links ist nicht das Menü, sondern Links, die mich wieder wegbringen. Zweiter Versuch: über die Links im Text: Nachdem nichts anderes hilft, versuche ich es über Ambulanzen: Frauenheilkunde. Nach einigen Minuten glaube ich, es gefunden zu haben: im AKH kann Frau kein Kind zur Welt bringen – oder? Die Website hilft hier jedenfalls gar nicht weiter. Durchgefallen!</p>
<p><strong>Landeskrankenhaus Feldkirch &#8211; Note: 5, Rang: 8</strong><br />
Internet: <a href="http://www.lkhf.at">www.lkhf.at</a><br />
Vor dem Arlberg regiert die Zurückhaltung. Die Suche nach Geburt im LKH Feldkirch bringt EIN Ergebnis – eine Stellenausschreibung als Turnusärztin. Naja, vielleicht für später. Die Abteilungen führen mich schließlich zur Geburtshilfe. Doch die angebotenen Informationen sind dann eher bescheiden: So findet sich unter den FAQs EIN Eintrag mit dem Anfahrtsplan und auch unter Leistungen gibt es NUR ein Angebot &#8211; nämlich: Stillmanagement. Das nenne ich Spezialisierung. Nur kann frau dort jetzt auch Kinder kriegen? </p>
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		<title>Wissen ist Macht &#8211; und Sie sind machtlos!</title>
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		<pubDate>Sun, 09 Sep 2007 07:56:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert Seeger</dc:creator>
				<category><![CDATA[E-Philosophie]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://robert-seeger.biz/2007/09/09/wissen-ist-macht-und-sie-sind-machtlos/</guid>
		<description><![CDATA[Wir sind alle gläsern und durchschaubar geworden. In unserer hochtechnologischen Gesellschaft hinterlassen wir ständig Datenspuren. Und all diese Daten-spuren ergeben in ihrer Gesamtheit Ihren persönlichen Datenkörper. Und Ihr Daten-Körper hält nichts von Diäten. Ganz im Gegenteil, er wächst ständig, denn Sie füttern ihn auch ständig mit neuen Datenhäppchen.
Zum Frühstück servieren Sie ihm ein paar Telefonanrufe, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir sind alle gläsern und durchschaubar geworden. In unserer hochtechnologischen Gesellschaft hinterlassen wir ständig Datenspuren. Und all diese Daten-spuren ergeben in ihrer Gesamtheit Ihren persönlichen Datenkörper. Und Ihr Daten-Körper hält nichts von Diäten. Ganz im Gegenteil, er wächst ständig, denn Sie füttern ihn auch ständig mit neuen Datenhäppchen.</p>
<p>Zum Frühstück servieren Sie ihm ein paar Telefonanrufe, die Fahrt im Auto via GPS Navigationssystem, das Einloggen in den Computer, das Abrufen und Versenden von E-Mails; zu Mittag verschlingt Ihr Datenkörper die Kreditkarten-Abbuchung im Restaurant, einen Einkauf mit Kundenkarte, Nachmittags wird der Arztbesuch mit der E-Card gespeichert, und Abends dann noch üppig die Daten Ihrer Online Steuererklärung und Ihrer privaten Surf- und Chat-Gewohnheiten.</p>
<p>Was aber, wenn Sie Ihre persönlichen Daten verschlüsseln möchten, wenn Sie nicht wollen, dass jeder in Ihren Mails mitliest, Ihre Bestellungen überwacht bzw. Ihren Kontostand überprüft? Können Sie etwas dagegen unternehmen? Natürlich, denn es gibt genug Verschlüsselungs-Technologien, die den Zugang zu Ihren Daten zumindest erschweren würden. Aber dürfen Sie das überhaupt?</p>
<p>In Österreich schon noch, denn unsere Regierung zeigt noch Desinteresse auf diesem Gebiet. Aber in anderen Ländern wie der USA oder China ist die Verwendung von Kryptographie eingeschränkt. Die Beschränkungen oder Verbote von Kryptographie sind Teile des staatlichen Strebens nach Kontrolle, die meist im Namen des Verbrechens oder Terrorismus-Bekämpfung noch weiter ausgebaut werden.</p>
<p>Spannend wird die ganze Angelegenheit dann, wenn Ihr Datenkörper auch um biometrische Personen-Informationen erweitert wird, also um Gesichtserkennung, Iriserkennung, Fingerabdruckerkennung, Gangerkennung oder Stimmerkennung. Sollte sich diese Digitalisierung und Speicherung unserer Körper durchsetzen, dann werden wir zu “digitalen Untertanen”. Denn es gibt eine übergeordnete &#8211; unsichtbare &#8211; Kontroll-Instanz, die alle unsere Bewegungen, alle unser Handlungen überwacht. Aber da all dies ja nur zu unserem Wohl geschieht und als Schutz unserer persönlichen Daten und Freiheit &#8211; wird auch nicht pas… Moment es klingelt gerade, ich glaub sie holen mich…</p>
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		<title>Ministrien Websites sind durchgefallen</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Aug 2007 13:45:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert Seeger</dc:creator>
				<category><![CDATA[E-Kritik]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://robert-seeger.biz/2007/08/20/ministrien-websites-sind-durchgefallen/</guid>
		<description><![CDATA[Selbst als gutmütiger Web-Lehrer kann ich den Ministerien Websites kein gutes Zeugnis ausstellen. Durch die Bank sind das alles keine Musterschüler und haben großteils sogar Ihre Aufgaben vergessen.
Allen gemeinsam ist das fast protzige Überangebot an Informationen, Inhalten und Themen. Da drängt sich mir der Verdacht auf, dass mit diesem Überangebot, Arbeit und Leistung vorgetäuscht werden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Selbst als gutmütiger Web-Lehrer kann ich den Ministerien Websites kein gutes Zeugnis ausstellen. Durch die Bank sind das alles keine Musterschüler und haben großteils sogar Ihre Aufgaben vergessen.</p>
<p>Allen gemeinsam ist das fast protzige Überangebot an Informationen, Inhalten und Themen. Da drängt sich mir der Verdacht auf, dass mit diesem Überangebot, Arbeit und Leistung vorgetäuscht werden soll. Das 1 Mal 1 der Usability ist vielen Ministerien noch völlig fremd – in der Bedienbarkeit der Seite heißt es „nachsitzen“.</p>
<p>Auch bei der entscheidenden Prüfung nach der Relevanz der Inhalte sind die angetreten Websites durchgefallen. Zu Ihrem Bürgerservice und der staatstragenden Funktion ist der Prüfer meist gar nicht vorgedrungen.</p>
<p>Keine einzige der Ministerien Websites konnte mit sehr gut abschneiden, zwei Schüler müssen die Klasse sogar wiederholen.</p>
<p>Hier die Rankliste samt Noten und verbaler Beurteilung:<br />
<span id="more-60"></span></p>
<p><strong>Justizministerium – www.bmj.gv.at; Note 2; Rang 1</strong><br />
Hat gute Services, die leicht zu finden sind. Die Seite ist relativ schön, die Ministerin dezent im Hintergrund. Solide Aufmachung, passt zum Ministerium, schaut „unbestechlich“ aus. Wenig auszusetzen.</p>
<p><strong>Außenministerium – www.bmeia.gv.at Note: 2; Rang: 2</strong><br />
Gehört zu den besseren Seiten, hat ein paar Usability-Schwächen, aber viele wichtige Inhalte, auch Bürgerservice, Reisewarnungen, aber gut versteckt, man muss viel suchen. Startseite sehr Plassnik-lastig, viele Fotos von Handshakes mit Staatsmännern. Man merkt, man ist im Ministerium: staatstragend. Das gehört irgendwie dazu. Andere Seiten schauen dagegen aus wie ein Schulprojekt, das ist traurig. Schade: Die Landkarte auf der Seite ist ein großes Element, hat aber leider keine Funktion. Ansonsten: saubere Leistung!</p>
<p><strong>Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur – www.bmukk.gv.at Note 2; Rang 3</strong><br />
Navigation und Usability gut und ohne Merkwürdigkeiten. Das Angebot der Services ist leider auch eher schwach. Im Eingangsstatement lobt die Ministerin die Interaktivität und Serviceorientiertheit ihrer Website, die es aber so nicht gibt. Sonst ist aber alles da. Es wirkt auch wie ein Ministerium. Gehört zu den besseren Seiten.<br />
<strong><br />
Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung – www.bmwf.gv.at; Note 2; Rang 4</strong><br />
Diese Seite ist neu und hat es vor Minister Hahn noch nicht gegeben. Die Reihenfolge der Menüpunkte ist eigenartig, oder ist die Geologische Bundesanstalt viel wichtiger, als ich bisher dachte. Lustig: Beim Header, der grafischen Überschrift, wurde getrickst. Klickt man einen Fachbereich an, bleibt er klein und schwarz/weiß, klickt man auf den Minister, wird er groß und in Farbe animiert. Die Site ist sehr personenlastig, auch von der Bildsprache her. Ansonsten ordentlich gemacht, wirkt durchaus ministerial. Bürgerservice schwach.</p>
<p><strong>Bundesministerium für Soziales und Konsumentenschutz – www.bmsk.gv.at Note: 3; Rang 5</strong><br />
Wirkt weniger überladen als die anderen Auftritte und ist auf den ersten Blick nüchtern, schlicht und neutral. Die Blog-Idee ist sehr nett, aber etwas zu detailreich. Sozialminister Erwin Buchinger (SPÖ) rezensiert seine zermürbenden Arbeitstage beinahe minutengenau. Was auch bei den anderen gilt: Wirklich zu dem Service zu kommen, das man sucht, ist schwer. Solides Mittelfeld der Seiten.</p>
<p><strong>Bundeskanzleramt – www.bka.gv.at Note: 3; Rang: 6</strong><br />
Ganz gut. Services, Gebärdensprache und die Möglichkeit einer alternativen Darstellung. Was aus der Seite nicht hervorgeht: warum gibt es eigentlich ein Bundeskanzleramt? Das verrät diese Seite nicht! Trotzdem gehört diese Seite zu den Besseren. Witzig: Auf den Seiten des Kanzleramts steht zu lesen, ein gewisser Herr Norbert „Darabosch“ habe sich gegen einen Totalausstieg aus dem Eurofighter-Vertrag ausgesprochen.</p>
<p><strong>Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft – www.bmlfuw.gv.at Note: 3; Rang: 7</strong><br />
Eigentlich nur sehr schwer als Ministerium erkenntlich. Da würde man alles Mögliche vermuten, nur kein Ministerium. Die Navigation verhält sich sehr eigenartig – verschiedenste merkwürdige Dinge verändern sich, wenn man wo draufklickt. Sehr verwirrend. Unglaubliche Menge an Inhalten. Die Seite ist sehr stark „Pröll-lastig“; das haben Homepages der anderen Minister nicht unbedingt. Benutzt man die Suche bekommt man Ergebnisse, die nach keinem Kriterium gereiht sind. Allerdings schöne Bilder.</p>
<p><strong>Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit – www.bmwa.gv.at Note 3; Rang 8</strong><br />
Sehr informationslastig. Keine Bilder, wenig Farben, es dominieren Themen und Inhalte. Die Seite vermittelt: Hier ist das Ministerium für Wirtschaft und Arbeit – hier wird gearbeitet! Nomen est omen. Merkwürdige Navigation. Die angebotenen Services sind witzig: Bisher wusste ich nicht, dass die Sommerzeit ein Service des BMWA ist.</p>
<p><strong>Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie – www.bmvit.gv.at; Note 4; Rang 9</strong><br />
Die Startseite ist offenbar später zugefügt worden, wirkt unfertig oder nicht dazugehörend. Überwindet man diese Hürde, kommen einem extrem viele Inhalte entgegen, aber man findet sich ganz gut zurecht. Solide, unauffällige Seite. Staatssekretärin Kranzl sticht Herrn Faymann sehr oft aus und ist auf vielen Fotos zu sehen. Den Minister sieht man gar nicht. Man sieht der Seite an, dass sie schon alt ist – wahrlich kein Aushängeschild der Innovation.</p>
<p><strong>Bundesministerium für Gesundheit, Familie und Jugend – www.bmgfj.gv.at Note: 4; Rang: 10</strong><br />
Auf den ersten Blick ist die Seite extrem überlastet. Es gibt gewaltig viel an unterschiedlichen Informationen, die als gleichwertig dargestellt werden. Manche Elemente der Seite erinnern an die Anfänge des Internet. Ansonsten: Die Seite macht sich nicht als jene eines Ministeriums erkenntlich und es gibt kein Service. Die vielen Themen machen es sehr schwierig, etwas Brauchbares zu finden.</p>
<p><strong>Finanzministerium – www.bmf.gv.at Note 4; Rang: 11</strong><br />
Die Seite schaut so aus, wie man sich die eines Finanzministeriums vorstellt: bürokratisch, formalistisch, und man fühlt sich wie bedroht durch den Adler. Extrem unübersichtlich, kaum Text, nur ein Link nach dem anderen, zack, zack, zack. Vom Minister ist wenig zu sehen. Man bekommt den Eindruck: Nur wer dringend ein Formular braucht, geht hin. Diese Seite benutzt man nur, wenn es unbedingt sein muss.</p>
<p><strong>Innenministerium – www.bmi.gv.at; Note: 4; Rang 12</strong><br />
Auf der Homepage des Innenministeriums kommt der Name Günther Platter (ÖVP) fast nirgends vor. Das Design passt zum Ministerium, es hat diesen Ostblock-Stasi-Charme. Der erste Menüpunkt: Fahndungen. Die Navigation funktioniert leider nicht; unter „Fahndungen“ kommt man nicht zu Fahndungen, sondern zum Bundeskriminalamt. Beim Ansurfen der Seite dachte ich: „Hoffentlich habe ich mit denen nie was zu tun!“ Vielleicht gibt’s dort nützliche Services, aber bis dorthin will man gar nicht vordringen.</p>
<p><strong>Sportsekretariat des Bundeskanzleramts – www.sport.austria.gv.at Note: 5; Rang: 13</strong><br />
Gehört sicher zu den schlechtesten und schwächsten Seiten. Extrem verwirrende Navigation, Einteilung strikt nach „Sektionen“, das ist sinnlos. Definitive Verhöhnung des Bürgers: Unter „Service“ werden ein „Inhaltsverzeichnis“ und  „Hinweise zur Benützung des Webportals“ angeboten! Das soll Service sein? Das, was Sport eigentlich ausmacht, kommt auf der Seite gar nicht rüber.</p>
<p><strong>Bundesministerium für Landesverteidigung – www.bmlv.gv.at Note 5; Rang 14</strong><br />
Diese Seite fällt völlig aus dem Rahmen, denn lustigerweise ist sie nicht vom Ministerium, sondern nur vom Bundesheer. „Tarnen und Täuschen“ selbst im Umgang mit den eigenen Bürgern. War der Eurofighter so teuer, dass für Website kein Geld mehr da ist? Das Heer ist offenbar entmenschlicht – auf dem virtuellen Kasernenrundgang ist kein Mensch zu sehen. Sehr schlecht programmiert. Über das Ministerium oder den Minister findet man nichts. </p>
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