Archiv für Kategorie E-Business
SpielKunstGlück – Universitärer Kongreß
Verfasst von Robert Seeger unter E-Business am 31. März 2009
Lustig, spontan und kreativ: Marketing mit Spaß
Verfasst von Robert Seeger unter E-Business am 24. Februar 2009
Was hat Marketing mit Spaß zu tun? Nichts verdammt noch mal, schließlich geht es um Quartalsziele, Analysen und Excel-Tabellen. Berater haben graue Anzüge an – oder vielleicht schwarze – reden mit ernster Stimme und vielen Imponier-Vokabeln. Ja und das hat alles seine Berechtigung und seinen Platz. Aber manchmal ist es ganz gut, wenn man wie die Krabben geht – quer statt immer nur gerade aus. Wenn gelacht wird, wenn über Business-Probleme Witze gerissen werden dann öffnet sich plötzlich ein Spektrum an neuen Möglichkeiten und Ideen: lustig, spontan und kreativ. Ohne großes Investment, ohne hohen Zeitaufwand, ohne Stress erhalten Sie neue Ideen und neue Wege. Und Sie haben dabei sogar noch eine verdammt gute Zeit. Probieren Sie doch mal etwas Neues aus. Hier geht’s zum Kontakt!
Impro-Marketing: Die Macht der Intuition
Verfasst von Robert Seeger unter E-Business am 16. Februar 2009

Improvisation bei Kandinsky
Kyte Test
Verfasst von Robert Seeger unter E-Business am 21. November 2008
Warum Content immer nur für die eigene Page produzieren? Warum viel Geld in Traffic stecken? warum selbst in Social Networks aktiv werden? JA, warum nicht einfach eigenen Content in zig Websites verbreiten?
Mit einem Content Delivery Tools – z.B. Kyte Player – können User per Copy & Paste Ihre Inhalte in ihre Website bzw. ihr Social Web einbinden können. Content verbreitet sich – fast – wie von selbst. Und User können selbst in dem Playern produzieren. In den USA besonders bei Musikern bereits sehr verbreitet: z.B.
Hier sehen Sie meinen eigenen bescheidenen Versuch:
99 Düsenflieger – jeder war ein großer Krieger
Verfasst von Robert Seeger unter E-Business am 20. April 2007
Mein Herz schlägt mit Mach 3, meine Blutdruck erreicht bald 8 GT, ich fühle mich wie eine Luft-Boden-Rakete kurz vor der Detonation – kurzum ich bin fuchsteufels wild und wütend. Warum? Ich will endlich die Eurofighter. Her mit den Fliegern. Gebt mir meine Abfangjänger, aber gebt bitte endlich eine Ruh’ mit dieser endlosen Diskussion.
Gibt es eine schnellere Mastrubationshilfe als 18 über ein Stadion brausende Kampf-Flugzeuge, die mit buntem Rauch die österreichische Fahne in den Himmel jetten (Naja vielleicht 24 Flieger). Vielleicht ist das der Sinn, aber die Sinnfage ist ohnehin sinnlos geworden; denn wir haben uns nun einmal für den Kauf entschlossen.
Aber anstatt sich um viele andere wichtige Probleme zu kümmern (Arbeitslosigkeit, Schulreform, Wirtschafts-Wachstum etc..) lebt die Regierung nur mehr für den Euro-Fighter Ausschuss. Die österreichische Bundesregierung hat defacto aufgehört zu existieren. Auf den Schweigekanzler folgte der U-Kanzler Gusenbauer, der unter der Vergangheit in Tauchstation gegangen ist. Statt sich um die Zukunft zu kümmern, wird nur die Vergangeheit beleuchtet. Ich kann es schon nicht mehr hören und sehen: Jeden Tag entstehen durch die Eurofighter ca. 150.000 Euro volkswirtschaftlicher Schaden.
In dem ganzen Kasperltheater spielen Cap und Pilz die naiven Ministranten, die von der echten Welt keine Ahnung haben wollen. Aufwachen! Wir haben Waffen gekauft. Kampfjets mit denen man Dörfer in Schutt und Asche legen kann, Flugzeuge vom Himmel bombt – damit wird Krieg geführt. Basta. Und hier ein blütenweißes Geschäft zu erwarten, ist so verlogen, wie nach dem Dorgendeal nach dem Fairtrade Siegel zu fragen.
Also Schluss damit! Fangt endlich an zu arbeiten und gebt uns unsere Jets. Bezüglich den fehlenden Software Lizenzen empfehle ich eine gecrackte Version von einem Al Kaida-Server zu laden.
Übrigens EADS: Gerne machen wir eine “Rettet den Eurofighter.at” Plattform zu euren üblichen Honorarsätzen. Bitte melden.
Fußball war unser Leben
Verfasst von Robert Seeger unter E-Business am 13. April 2007
Ach, was waren das für herrliche Zeiten, als wir noch am Stehplatz-Hügl der Grubn standen und dem SK Raika Sturm Graz zu jubelten. Um seinen hart erkämpften Stehplatz nicht aufzugeben, wurde einfach in den Bierbecher gepisst und dieser nach vorne geworfen.
Was waren das noch für Zeiten als wir nur drei Legionäre einsetzen durfen, welche Spannung welche Jugos wir diesmal einkaufen. Wie spannungsgeladen waren die zwei jährlichen Grazer Stadtderbys, wie schrecklich, wenn uns wieder Eddi Glieder das entscheidenden Türl machte. Da war Verein noch Tradition; der Fußball unsere Religion und der Ball das Leben.
Doch heute ist alles anders: Der Österreichische Fußball hat defakto aufgehört zu existieren. Heute spielen mit Rapid und Austria gerade einmal noch zwei Traditionsklubs, daneben gibt es den Dosen-Retorten Club Red Bull und ein paar hochgezüchtete Dorf-Vereine, die ihre Lizenzen an den Bestbieter weiter verscherbeln.
Was ist der Grund für den Untergang einer doch traditionsreichen Fußballnation. Nun es gibt sicher unterschiedlichste Grunde.
1) Der immer stärker werdende Einfluss der Wirtschaft und des Geldes. Fußball war immer Kult und Religion – heute ist es ein massiver Wirtschaftsfaktor. Vereine und Spieler waren Ikonen und Heilige, heute sind sie Wirtschaftskonzerne und Werbeträger. Aber an der Spitze standen weiterhin Gurus oder Laien-Priester, aber keine Manager. Und es hat sich auch herausgestellt, dass nicht jeder gute Kicker auch ein fähiger Manager ist.
2) Die unglaublich hohen Gehälter ohne Bezug zur geleisteten Arbeit – und oh nein, damit meine ich nicht die fußballerische Qualität oder die wöchentlichen Arbeitsstunden – sondern den Return of Investment, den ein Spieler dem Verein bringt. Und da gibt es in Österreich ein unglaubliches Missverhältnis.
3) Größenwahn und Stolz…
4) Verrat an den Trägern der Fußball-Kultur: den Fans. Du kannst alles wechseln, aber niemals den Verein. Heute aber werden Traditionen, Vereinsfarben nach unternehmenspolitischen Gesichtspunkten verändert.
Wer gestern ManU gesehen, der hat noch ein Stück alter Fußball-Tugend gesehen: ein Trainer der seit über 20 Jahren dabei ist, Ryan Giggs seit 16 Jahren in der ersten Mannschaft, Ole-Gunnar 180 Tore bereits usw.
Könnt ihr euch vorstellen: Das Old Trafford heißt plötzlich UPC Arena und dort spielt Red Bull Manchester in pur-pur Dressen.
In dieser Fußball-Welt möchte ich nie leben.
Zurück in die Zukunft
Verfasst von Robert Seeger unter E-Business am 11. November 2006
„Zukunft“ – Zauberwort unserer Träume, denn morgen fangen wir ein neues Leben an, morgen wird alles besser und wenn wir nur schon heute wissen, was morgen passiert, können wir heute schon mit morgen beginnen. Aber bekanntlich ist heute morgen gestern – und das schneller als man denkt.
Unternehmen geben Unsummen aus, um einen scheinbaren Blick in die Zukunft zu erha-schen und dann mehr Erfolg zu haben – doch meist bleibt es beim frommen Wunsch al-lein…
Der Wunsch, die Zukunft zu ergründen, ist so alt wie die Menschheit selbst.
Die Wikinger haben Runen geworfen, die Seher der Gallier Fische seziert, um aus ihren Eingeweiden zu lesen. Nostradamus las so wie die Sterndeuter des Orients im Nachthim-mel die Zukunft. Die Griechen stiegen hinab in das Orakel, die Römer beobachteten den Flug der Schwalben und im Mittelalter wagte frau den Blick in die Glaskugel. Die Schama-nen der Indianer ritten auf ihren Trommeln in das Tranceland. Und daneben gibt es noch viel weitere Techniken der Wahrsagerei: Traum, Astrologie, Bibelstechen, Münzwurf, Pen-deln, I Ging, Tarot, Skatkarten, Kaffeesatzlesen, Numerologie, Blutgruppen, Stirn- und Handlinien oder zu Sylvester Bleigießen.
Phonetisch, aber auch semantisch stehen sich Wahrsager und Ja-Sager sehr nahe – denn im Zweifelsfall wird die Zukunft rosig gemalt. Vieles ist umsonst, aber meistens nicht ge-schenkt. Unternehmen bedienen sich einer besonders teuren Art der Zukunftsprognose: Marktforschung und Meinungsumfragen. Was diese bringen, hat man ja bei der letzten Wahl gesehen.
Und wozu überhaupt? Jede Studie ist bereits wieder verlebte Vergangenheit in der Echtzeit der Business-Welt. Die Folge: Marketing trifft Entscheidungen mit Daten aus der Vergan-genheit, aber dafür werden utopische Preise bezahlt. Die Utopie der erfolgreichen Zukunft bleibt eben nur Utopie.
Dabei haben wir alle die Zukunft direkt vor den Augen – täglich Stunden lang. Die Zukunft steckt im Internet. Die virtuelle Echtzeit tötet die Gegenwart – und Vergangenheit und Zu-kunft laufen nahtlos ineinander über. Die Konsequenz: Die Echtzeit im Netz ist zugleich die unmittelbare Zukunft.
In Echtzeit zu agieren heißt, in der Zukunft zu handeln. Wer dieses Paradoxon ausnutzt, wird morgen den Erfolg einfahren. Doch was heißt das ganz konkret?
Wir sind alle im Netz – und viel gläserner als die düsterste Zukunftsprognose von George Orwell (22 Jahre später) – so wie wir uns bewegen, handeln, kaufen, suchen, diskutieren, und surfen – das ist der Trend in ECHT-Zeit und garantiert repräsentativ.
Ich wage zum Abschluss eine Prophezeiung: Das Jahr 2007 wird das Jahr des Testings – nicht Data-Mining, sondern Behavioral Mining wird die Gold-Mine der Zukunft sein. Unter-nehmen, die User „benutzen“, um Content, Ads, Produktpräsentationen oder Banner zu optimieren, sind zukunftssicher.
Video is the Internetstar
Verfasst von Robert Seeger unter E-Business am 16. Oktober 2006
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Als ich heute in der Früh das morgendliche Homevideo vom Zähneputzen filmte, hörte ich es im Radio: Der Such-Tycoon Google kauft den Video-King Youtube. Als ich dann das Morgen-Geschäft im Kasten hatte, beschloss ich diesmal darüber zu philosophieren, warum die Leute jeden Scheiß filmen und dann auch noch begeistert anschauen. Worin liegt dieser Reiz, seine Reize mit der restlichen Welt zu teilen?
Zunächst einmal profitieren all diese User-Content Pages von den Exhibitionisten und Voyeuren, wobei Männer tendenziell lieber schauen und Frauen gerne zeigen. Deshalb dürfen Mann und Frau das Web allerdings auch nicht als Sammelpunkt von lauter Spannern und Spinnern verteufeln. Denn dieser kognitive Coitus ist nur eine Facette des Erfolges der privaten Peepshows.
Die fundamentale Kommunikations-Funktion des Internets liegt im „teilen und verbreiten.“ Mit dem Web ist es möglich, dass sich jede und jeder der ganzen Welt mitteilt.
Wer früher unter der Dusche gesungen hat, konnte nur bei geöffnetem Fenster und entsprechender Lautstärke auf Publikum hoffen. Und im Cyber-Age: Video aufnehmen, auf Youtube, Myspace & Co. stellen und innerhalb eines Tages haben es tausend auf der ganzen Welt gehört und sogar kommentiert. „Everybody can be a star for 1 second“, aber dahinter steckt nicht Wunsch nach Ruhm, sondern ein Schrei nach Leben.
Denn die Virtualisierung unseres Lebens, die Flucht in die Internetsucht (zuletzt sogar bei der Fernsehsendung „Primavera“) führt zu einer zunehmenden Lähmung der Individuen.
Diese Lähmung betrifft in erster Linie den Körper – mittlerweile ein Körper eines mit interaktiven Prothesen überrüsteten Nicht-Behinderten, dessen Vorbild der Behinderte geworden ist, der mit entsprechenden Hilfsmitteln seine Umwelt kontrollieren kann, ohne sich physisch fortzubewegen. Das fehlende bewegte, dörfliche oder familiäre Leben wird ersetzt vom Cyberlife. Und paradoxer Weise wünschen wir uns in diesem Paralleluniversum das echte Leben zurück: Deshalb boomen Realityserien und Home-Videos. Offenbar geilt es uns viel mehr auf, scheinbar echte durchschnittliche Personen von nebenan zu sehen, als durchgestylte Schauspieler.
Kann man daraus etwas für das E-Business lernen? Aber natürlich: Geben Sie den Menschen ein Leben, sie werden es ihnen danken. Das funktioniert für Amazon und E-Bay, und das hat die beiden fröhlichen Youtube-Gründern Chad und Steve immerhin um 1.650.000.000.000,– Dollar (= 1.65 Milliarden US Dollar) reicher gemacht.
Noch was: Das hat alles nichts mit Web 2,0 zu tun. Basta!
Oh, behave!
Verfasst von Robert Seeger unter E-Business am 28. August 2006
„Behavioral Targeting“ lautet der Aufriss-Spruch schlechthin in den Marketing-Abteilungen – mit dieser Masche legen Sie sogar das keuscheste Budget flach.
Was ist dran an diesem scheinbaren Umsatz-Viagra: Harte Ertrags-Zuwächse oder doch nur schlappe Versprechen?
Behavioral Targeting: Benimm-Regeln für mehr Umsatz
Da leuchten die Euro-Scheine in den Augen und der Marketing-Direktor bekommt umgehend einen Gold-Ständer. Aber was macht den Begriff Behavioral Targeting so erotisch? Die nackten Tatsachen:
Online-Marketing wird heute großteils noch völlig unsexy angeboten: Die fixe Buchung von Banner-Plätzen, tagelange Vorlaufzeiten und die Übermittlung der Werbemittel via E-Mail sind ein frigides Relikt der Print-Epoche – aber keineswegs Internet-adäquat.
Dagegen wirkt Behavioral Targeting natürlich so raffiniert wie ein Marketing Kamasutra: Schließlich schafft es Behavioral Targeting Online-Werbung abgestimmt auf das Verhalten und die Bedürfnisse des Users zu zeigen.
Oh, jaja, dieser Verkaufstrick ist so alt wie der Handel selbst und jeder drittklassige Teppich-Verkäufer wird Ihnen je nachdem für was Sie sich interessieren, das passende Knüpfwerk anbieten. Logisch oder? Im Internet, besonders im Webshop vergessen wir das leider meist.
Dabei zahlt sich die Verhaltens-Forschung wirklich aus, denn wer zum Online Konrad Lorenz wird, macht aus einer Graugans rasch einen Goldfasan.
Aber Vorsicht: Bevor Sie mit einer Agentur ungeschützt in das Behavioral Bett steigen, sollten Sie deren Ausstattung kritisch hinterfragen. Wer Ihnen ein unglaubliches Tool verspricht, das es schafft das menschliche Verhalten zu analysieren, den sollten Sie für den Nobelpreis vorschlagen oder rasch von der Bettkante stoßen.
Der wirkliche Kick beim Behavioral Targeting liegt zum einen in der richtigen Segmentierung Ihrer Kunden und zum anderen in der semi-automatischen Steuerung des Prozesses. Denn nur wenn Sie es schaffen, neben den logischen Mechanismen auch Intuition, Erfahrung und irrationale Entscheidungen einzubauen, werden Sie echte Erfolge erleben.
Sind Sie jetzt auch geil geworden auf mehr Umsatz? Dann starten Sie jetzt mit Behavioral Targeting – bevor es Ihre Konkurrenz tut. Denn wer zuerst kommt – kommt zum multiplen Ertrag.
geschrieben für den Datenkraft NL 07/06
Web 2.0 – Nutzen Sie die Revolution!
Verfasst von Robert Seeger unter E-Business am 27. August 2006
Web 2.0 ist omnipräsent und mysteriös wie der Da Vinci Code – knapp 650 Millionen Treffer ergibt eine Google-Abfrage – doch was steckt wirklich dahinter? Ein Urknall oder ein Rohrkrepierer. Erfahren Sie die ganze Wahrheit über den Mythos Web 2.0.
Web 2.0 – Die angesagte Revolution – oder doch nicht?
Angekündigte Revolutionen finden bekanntlich selten statt – besonders dann, wenn sie so angesagt sind wie Web 2.0. Der von Dale Dougherty und Graig Cline bereits 2004 geprägte Begriff über eine veränderte Wahrnehmung und Nutzung des www lässt zur Zeit die Augen leuchten, Kassen klingeln und Auflagen steigen.
Von jedem Weblog, auf jeder Konferenz und in jedem Magazin wird das Wunderelexier Web 2.0 angepriesen und seine revolutionäre Macht angekündigt: Doch die Revolution findet nicht statt. Denn Web 2.0 ist kein Che 2.0 und genauso ein Hirngespinst wie Frieden 1.0, Nulldefizit 2.0 oder Schönwetter 06.
Ein Schlagwort eine leere Worthülle – die in der Realität nicht existiert, denn es kommt keine neue technische Version des Internet heraus. Auch die viel zitierten Web 2.0 Technologien wie Ajax (Asynchronous Javascript and XML) machen den ganzen Begriff nicht sauberer – und vor allem nicht moderner, denn Ajax ist seit 1998 im Einsatz!
Aber halt! Da gibt es doch noch die soziale Utopie hinter Web 2.0: Durch Weblogs, Wikis und freie Software sollen soziale Verhältnisse über die virtuelle Welt hinaus verändert werden.
Dafür sprechen 75.000 neue Weblogs jeden Tag und pro Tag 1,2 Millionen Einträge – ein Schritt näher zur globalen Zivilgesellschaft: das ist Web 2.0. Doch solange alle 7 Sekunden irgendwo ein Kind verhungert, werden auch die dicksten Debatten den realen Hunger nicht stillen.
Lassen Sie sich also nicht blenden von dem Modewort, das bestenfalls als Imponiervokabel für den Business-Smalltalk taugt. Und bald werden Web 3.0 , Web 4.0 und andere Begriffe folgen. Vergessen Sie’s. Die wahre Revolution findet woanders statt: Dort wo das Internet nicht mehr als Medium oder Netzwerk erkannt wird – sondern als den größten Marktplatz der Welt genutzt wird.
Statt dem Phantom Web 2.0 nach zu eifern, sollten Sie sich lieber auf E-Business 2.0* konzentrieren – und damit revolutionäre Umsatz-Steigerungen einfahren. Nutzen Sie die Gunst der Stunde: Jetzt liegen die Goldadern im World Wide Web noch unentdeckt – schürfen Sie nach Ihrem Ertrag-Gold. Viel Erfolg!
* Datenkraft gehört zu den Architekten einer völlig neuen Generation von E-Business-Online-Geschäftsmodellen und Prozessen, die sich garantiert rechnen.
geschrieben für Datenkraft NL 06/06
