Digital fit oder fertig – Überlebensstrategien für heute

Mit mehr Mut und wildem Spaß in die digitale Zukunft
Digitalisierung ist keine Wahl – entweder du gestaltest sie mit oder du erleidest sie. Die häufigste Digitalisierungs-Strategie, der wir in Österreich begegnen ist die sogenannte Opossum-Strategie. Das Opossum stellt sich bei Gefahr einfach tot und so drehen sich ganz viele Menschen, Organisationen und Menschen bei Digitalisierungs-Drohung einfach auf den Rücken und hoffen, dass die Zukunft an ihnen vorbeiläuft. Doch dann werden wir einfach überholt und bleiben zurück – für immer.
Heute ist – um es nach Charles Dickens zu sagen : „the best best of times, the worst of times: anpassen, digital fit werden und zu den Digitalisierungs-Gewinnern werden oder aussterben: so wie Kodak, Agfa, Toys’r‘us oder Blockbuster Video.

Digitalisierung verändert nicht die Produkte an sich: wir kaufen immer noch Bücher, buchen Flugreisen und Ferienwohnungen, bestellen Taxis, haben Versicherungen und Bankkontos. Was sich aber radikal verändert ist alles rund herum: Wie wir Bücher kaufen, Filme konsumieren, Ferienwohnungen buchen, Taxis bestellen oder Versicherungen abschließen. Bestehende Vertriebs- und Geschäftsmodelle – meist schwerfällige dicke Fische – werden im Haifisch-Backen der Digitalisierung rasch von schnellen, wendigen Räubern verspeist. Digitalisierung und Veränderung werden zum Überlebens-Elixier von Personen, Parteien und Unternehmen.

Gibt es eigentlich sichere Anzeichen von der Digitalisierung massiv bedroht zu sein: Ja! Immer dann wenn wir folgende zwei Aussagen tätigen und daran glauben:
1. Uns geht’s gut – wir können mit der Veränderung noch warten – schlechte Nachricht: Warten ist in der Zeit des exponentiellen Wandels nicht mehr drin. Und wenn’s dir mal schlecht geht, viel zu spät.
2. Unsere Kunden wollen das nicht/ Unsere Kunden sind anders. Wir haben unsere Kunden befragt, die möchten es so – das ist die gefährliche Falle der scheinbar loyalen Kundenwünsche: in diese Grube sind schon die großen Fotomarken gestützt (wir haben die echten Photographen, die nie digital fotographieren werden) und auch Videotheken, die überzeugt waren, dass Streaming niemals den gemütlichen Besuch ums Eck ersetzen wird. Die schlechte Nachricht: Unsere Kunden verändern sich schneller als wir.

Runter mit euren Scheuklappen, hört auf die Welt nur durch die Augen eurer Produkte und Services zu sehen. Und haltet euch von all den Menschen fern, die unsere Gegenwart durch die Phrase „Früher war alles besser“ vergiften.
Die Digitalisierung ist kein Tool, kein Prozess, keine Technologie – sondern Digitalisierung ist ein „Verbum“ ein TUN-Wort – Digitalisierung müssen wir tun – und zwar jeder einzelnen von uns. Es hilft nichts davon zu predigen, nur selbst vorzeigen, sich einlassen und mitmachen bringt Veränderung und Erfolg.
Die persönliche digitale Fitness entscheidet über deine Karriere und deinen Geschäftserfolg. Denn in einer Zeit des permanenten Wandels bringt nur digitale Schnelligkeit den langen Atmen um auf der Strecke zu bleiben.
Und dafür braucht es nur mehr Mut und wilden Spaß – denn die Digitalisierung bietet viel mehr Chancen als Gefahren, wenn wir ihr lachend und mutig begegnen. Und keine Sorge: Menschen werden nicht ersetzt oder weg-digitalisiert. Ganz im Gegenteil: Die fortschreitemde Digitalisierung hat die paradoxe Folge, dass wir uns nach mehr Menschlichkeit sehen.
In Zukunft werden, die erfolgreich sein – die Identität zeigen, Experten sind, menschlich bleiben und in beiden Welten digital & analog aktiv sind. Um heute und morgen im Geschäft zu bleiben musst du auf LinkedIn, Xing und Instagram stark sein aber auch im Kaffeehaus, im Biergarten und im persönlichen Beratungs-Gespräch.
Wer möchte, dass seine Firma überlebt, muss vor allem in seine Mitarbeiter investieren – nicht in Infrastruktur und Technik. Digitalisierungs-Förderung ist primär Persönlichkeitstraining – denn wenn alles digitalisiert ist bleibt nur Menschlichkeit als USP übrig. Und wenn alles automatisiert wird, ist Identität der letzte Mehrwert.
Und dafür braucht es Mut, Saß und viel mehr JA und Sager. Packen wir es an.

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