Was ist Content Marketing? Eine Definition!

Content Marketing ist in aller Munde – neben “situationselastisch”, dem “Selfie oder “fail” und “Negerkonglomarat” (der Fail von Andreas Mölzer FPÖ) Marketing Wort- und Unwort des Jahres zugleich. Meist falsch verstanden, noch viel öfters falsch gemacht hier die wahre Definition von Content Marketing – vor allem zur Abgrenzung gegenüber klassischer Werbung.
Content Marketing muss…
a) … einen Wert für seine Empfänger darstellen. Der Empfänger von Content Marketing ist bereit dafür etwas zu geben ja vielleicht sogar Geld zu zahlen. Content Marketing ist erwünscht und damit das Gegenteil von Werbung, die wir als lästig empfinden.
b) … den Inhalt in den Mittelpunkt stellen. In der Werbung geht es darum die Wahrheit gut zu erzählen, dass heißt also ein Produkte und dessen Vorteile möglichst kreativ zu verpacken. Aber drinnen bleibt immer noch das Produkt selbst. Des Pudels Kern von Content Marketing ist der Inhalt selbst – die Verpackung ändert sich je nach Zielgruppe, Kanal oder Zeitpunkt. Allzuoft wird heute Content Marketing als leere Hülle verkauft – öde Worthülse für Profi-Aufschneider oder letzter Rettungs-Anker für gescheiterte Agentur-Dinos.
c) … den Inhalt als Inhalt wirklich wichtig nehmen.. Echtes, nachhaltiges Content-Marketing nimmt den Inhalt selbst ernst und verdammt wichtig. Da werden nicht nur Logos auf Motocross Bikes geklebt, da wird gleich eine eigene Wettkampf-Serie aus dem Boden gestampft.

Ist Content Marketing ein All-Heilmittel oder gar der lang gesuchte Stein der Weisen. Nein, gar nicht – natürlich geht es auch ohne – ich wage zu behaupten, dass lästige Reklame besser ankommt als mittelmäßiges Content-Marketing. Aber es ist eine Chance: Eine Chance mehr zu erreichen, eine Gelegenheit sich als Medium selbst zu verstehen und damit auch endlich einen Chefredakteur einzustellen.
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