Lexikon der Gut-, Mut- und Wut-Bürger

Sie haben es sicher schon gehört und auch gelesen: Wir alle erleben eine unglaubliche Inflation von „…ut“-Bürgern, welche wahrlich unglaublich entbehrlich ist. Tja heute reicht es scheinbar nicht Bürger zu sein – geschweige denn einfach Individuum – nein heute geht es um Wut-Bürger, Mut-Bürger und Gut-Bürger: vom deutschen Bundespräsidenten bis hin zu österreichischen Kabarettisten und Parteien werden fast tägliche neue „..ut-Bürger“ erfunden.

Hier die erste Definition dieser neuen Bevölkerungs-Schichten, damit Sie nicht den Überblick verlieren:

Mut-Bürger: aufmuckender, einmischender Besserwisser mit Hang zum Aufwiegeln
Wut-Bürger: 1) Kabarettisten am Aussteiger-Trip 2) Politik verdrossene Nörgler
Gut-Bürger: brave Spießer mit politisch korrektem Benehmen
Glut-Bürger: 1) glühende Verfechter der Grill-Kultur & Bewahrer männlicher Koch-Tradition 2) gefährlicher Zündler und Brandstifter siehe auch Brut-Bürger 2)
Brut-Bürger: 1) reproduktionswillige Gebärmaschinen 2) unbelehrbare, schwer auszuräuchernde Ärgernisse wie Graf & Co.
Hut-Bürger: 1) zaudernde, vorsichtige Schleicher 2) Autofahrer, die bevorzugt Sonntags ausfahren – oft treffen beide Definitionen zu.
Flut-Bürger: 1) unkontrollierte, illegale Einwanderer in Massen 2) Freischwimmer, frönen dem Freizeitvergnügen des Planschens, Baden und Bauernschnapsn.
Blut-Bürger: meist verbrüderte Karl-May-Fans mit Häuptling Old Waterloo
Boot-Bürger: 1) weibliche Stiefelträger mit Hang zur Selbstdarstellung 2) männliche IT-Experten mit System-Fehler
Und hab ich noch jemanden vergessen?

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