FPÖ online – die dynamische Single

Wahlkampf Analyse Teil 3  

Da merkt man plötzlich, wo man ist: Spürbarer und sichtbarer Unterschied zu den beiden Großparteien.  Quantität und Qualität der Inhalte reichen lange nicht an ÖVP, SPÖ oder Grüne heran. Da liegt aber auch nicht der Focus.

Konzentration wirklich auf das Wesentliche: Den Verkauf des Kandidaten und der Positionen.
HC Strache mit Mini-Präsentation auf der Seite und dann einer eigenen Website.

Die Positionen stehen in „Dafür stehen wir“: Klare Aussagen. – kurz und leicht verständlich formuliert (1 Satz!) – keine weiteren Informationen – hier geht es wirklich nur um die Kern-Botschaft und nicht um die Inhalte.

Ansonsten werden News-Meldungen benutzt um die Botschaften zu untermauern. Generell wirkt die Website aber eher billig und selbst gestrickt. Die Seite erinnert im Übrigen sehr an den ORF mit ihren angeteaserten Newsbildern oben.

Ein paar kleine populistische Spielereien wie der Bawag Verlustrechner versuchen etwas Leben in die Seite zu bringen. „Höhepunkt der Page“ ist zweifelsohne der HC Rap. HC Strache als singender Superhero, der das Land rettet: köstlich. Nun ja, singen tun sie ja alle – unvergesslich zuletzt Franz Voves mit „Country roads take me home“ in den steirischen Pensionistenheimen.

Fazit: Eigentlich bemerkenswert ruhig (vom Rap einmal abgesehen), fast schon zurückhaltend wirkt die Website. Keinerlei Möglichkeit selbst aktiv zu werden (hat die FPÖ offenbar gar nicht nötig) Einziges interaktives Feature ist der Newsletter. Bonus-Punkt bei der Unterhalten, einzig wegen dem Rapp. Keine aggressive Oppositions-Politik, sondern eher biederes Herunterbeten der Standpunkte.

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