Meine Bewerbung als ORF Büroleiter statt Niko Pelinka
Verfasst von Robert Seeger unter E-Kritik am Dezember 29, 2011

An
Alexander Wrabetz
Alexander.wrabetz@orf.at
Bewerbung als Ihr Büroleiter/ Redakteur/in (Leitung des BürosGD)
Lieber Alexander Wrabetz
Hiermit bewerbe ich mich um die ausgeschriebene Stelle (Amtsblatt von Mittwoch, 28. Dezember 2011, Nr. 251) als Ihr Büroleiter. Und ich bin davon überzeugt, dass ich in einem fairen Bewerbungs-Verfahren eine echte Chance erhalte – ENDLICH den Einstieg in den ORF zu schaffen.
Warum ich für diesen Job geeignet bin? Ganz einfach: Ich bin der Sohn, eines sehr bekannten ORF-Sportreporters und ehemaligen Stiftungs-Rates – außerdem bin ebenfalls Quereinsteiger aus der Kommunikations-Branche und kann deshalb genauso unbedarft an die neuen Aufgaben gehen.
Hier meine speziellen Qualifikationen:
+ Zweifacher Elfmeter-Torschütze des ORF Steiermark Fußball-Teams bei mehreren glorreichen Siegen gegen die Altherrn aus Welgersdorf.
+ Selbstständige erfolgreiche Bedienung des Kakao-Automaten in der ORF-Kantine bereits im Alter von 12 Jahren.
+ Öffentliche und gagreiche Beleidigung von Elmar Oberhauser im Rahmen einer Zeltfest-Veranstaltung und unter dem hämischen Grinsen diverser ORF-Granden.
+ Bereits im frühkindlichen Alter ORF Telefon-Seelsorge und Kummer-Nummer bei allen Übertragungen meines Vaters (O-Ton: „Dai Vota is des greßte Oaschloch“).
+ Unbezahlter Mitarbeiter (heute sagt man Praktikant) in der erfolgreichen ORF-Jugend-Sendung „Mit fünf zum Erfolg“.
+ Gute Vernetzung durch punktuellen Telefonkontakt mit Heinz Prüller und Peter Beilner, sowie Kontakt mit Gernot Frischenschlager in der Parallel-Klasse der Mittelschule.
+ Wissender Telefon-Joker in der Millionen-Show und seit 10 Jahren braver und pünktlicher Gebühren-Zahler.
+ Leidenschaftliches Schmusen am ORF Parkplatz und im angrenzenden Dichterpark als Beweis meiner Hingabe zum Betrieb.
+ Mit bald 40 Jahren letzter nicht versorgten ORF-Sprössling – und das trotz absichtlich gewählter Namensgleichheit. (Ich werde jetzt schon ohne ORF Job Seeger jun. genannt).
Laut Annonce beträgt das monatliche Bruttogehalt mindestens 5.270,65 Euro. Allerdings ist ein höheres Gehalt bei mehr Erfahrung und Ausbildung möglich – durch meine knapp 20 Jahre mehr an Erfahrung als der oft genannte Kandidat erwarte ich ein entsprechend angepasstes Gehalt.
Mit meiner Einstellung erhöht sich zwar die Frauen-Quote nicht, allerdings steigt der Anteil der Söhne, Töchter, Neffen und Nichten sonstigen Freunderlwirtschaften im ORF auf knapp 88 Prozent.
Ich freue mich schon auf ein persönliches Kennenlernen.
Mit ORFigen Grüßen
Robert Seeger jun.
PS: Sie können auch Niko zu mir sagen – da brauchen Sie sich nicht mehr umzugewöhnen.
PPS: Tippfehler bitte ich zu verzeihen – als Redakteur hat man doch ohnehin Lektoren oder?
Social Media Ranking: Kiss my ass – oder warum Seeger die Nummer 1 ist?
Verfasst von Robert Seeger unter E-Kritik am Dezember 19, 2011
Kennen Sie Rankings? Ranking ist Werber-Imponier-Deutsch und steht für meist selbst gefälschte Agenturen-Ranglisten: Quasi „Die großen 10“ für Kommunikation allerdings ohne Udo Huber und ohne echte Hits, dafür aber mit irgendeinem total bekanntem Medium als Ranking-Partner.
Zuletzt bin ich auf eine Jubelmeldung der – von mir eigentlich sehr geschätzten – Agentur Ambuzzador (sprich: Wie das Summen der Bienen) gestoßen.
Darin wird Platz 1 im Social Media Ranking Österreichs verkündet! Auf der Seite http://at.socialnumbers.com/companies/ findet sich dann eine komplette Hitliste der Social Media Agenturen. Und endlich, ja endlich ist das Niveau am Po angelangt, denn es geht schlicht um den Größen-Vergleich, wie am Männer-Pissoir. „Hey (aber mit Ypsilon) wie lang ist deiner? Und wieviele Fans auf Facebook hast du?“
Platz 1 & 2 dieser Social Media Charts Österreichs gehen an Super-FI und Ambuzzador mit jeweils über einer – Achtung WOW – halben Million Fans.
Und wo wäre ich in diesem Ranking: Red Bull, Red Bull X-Fighters, Baumax, WEIN & Co, Planai-Schladming etc… – ich komme überschlagsmäßig auf – Achtung Tusch! – 28 (gesprochen achtundzwanzig) Millionen Fans = Platz 1 im Ranking YEAH!
Aber, fragen jetzt die Neider zurecht, nimmst du dann nicht teil:
1) Für die Teilnahme muss man der Ranking-Site „Admin-Rechte“ der Pages geben – (Ja es wird versprochen, dass sie es nicht missbrauchen und es mag ja auch bei Seiten mit weniger als 1 Million Fans egal sein
aber das kann ich nicht verantworten.)
2) Es ist mir – um beim Thema zu bleiben – „scheiß egal“, denn bei Social Media kommt es nicht auf die Größe und aufs stupide Nummern-Zählen an, sondern auf Kreativität, Interaktionen und auf die „Klebrigkeit“ – und ich will lieber die Rangliste der klebrigsten Kommunikations-Berater erklimmen.
Mehr dazu ein andermal
Und nicht vergessen: Es geht nicht um ein Stück vom Kuchen, es geht um die ganze Bäckerei (danke Dota!).
Seid klebrig! – Über den besten Content für Social Media
Verfasst von Robert Seeger unter E-Business am November 26, 2011
Spontaner “Stand-up Vortrag” bei den Social Media Economy Days 2011 in München:
Engage, Connect, Convert – die Social Media Konferenz für Unternehmen
Engaging Content: die besten Inhalte für Social Media
Mein Ratschlag “Seid klebrig!” – wurde zum gefügelten Ausdruck und Motto für die Konferenz – aber was so lustig klingt ist doch auch wahr – nur was pickt, wird auch gesehen
Return of Investment bei Social Media
Verfasst von Robert Seeger unter E-Business am November 11, 2011
Hey Facebook: Where is my money?
Return of Investment bei E-Commerce Social Media Projekten.
Teil des Vortrages von der 2. Conversion Conference Hamburg, 7.-8. November 2011 bei der sich wieder alles um das Thema Online Conversion drehte! Geile Veranstaltung – so wie jedes Jahr.
Conversion Conference rocks! Video coming soon…
Social Media für Sportler
Verfasst von Robert Seeger unter E-Business am Oktober 19, 2011
Hier ein kurzer Auszug aus einem Vortrag bzw. Workshop über den Nutzen von Social Media für Sportler.
Im Gesamt-Workshop geht es unter anderem um:
Warum Social Media?
Welche Möglichkeiten & Potentiale gibt es?
Welche Gefahren und Krisen drohen?
Facebook: Profil und/oder Seite?
YouTube & Flickr – das Potential von Sharing-Plattformen?
Twitter, Google+ & der ganze Rest…
Analyse bestehender Social Media Präsenzen
Verknüpfung Website & Social Media
Community Management
Sponsoren-Einbindung
Facebook-Praxis: konkrete Tipps, Tricks und Anleitungen
Ideale Prozesse und Arbeitsweisen
Arbeit mit den Fans
Rechtliches (Gewinnspiele & Co)
Die lange Nacht der Schlaflosigkeit
Verfasst von Robert Seeger unter E-Kritik, E-Philosophie am Oktober 17, 2011
Ich diagnostiziere in unserer Gesellschaft eine neue Volks-Krankheit: Insomnia – die Schlaflosigkeit. Wie anders ist es zu erklären, dass fast jede Nacht eine sogenannte „Lange Nacht“ ist. Was tagsüber offenbar schon zu fad ist, wird einfach in der Nacht aufgesperrt und damit neu belebt. Wie eine Seuche greifen die „Langen Nächte“ um sich und rauben unseren Schlaf.
Reicht es nicht schon, dass wir 24 Stunden fernsehen können (und vergeblich auf die Bundeshymne warten), rund um die Uhr chatten, smsn und facebooken – aber nein, nein jetzt auch noch „Lange Nacht …“
Es gibt die „Lange Nacht der Berufe, der Bühnen, der Forschung, der Museen, der Kirche, der Naturparke, der Sprachen, der Wissenschaft, der Industrie des Kabaretts, der Wiener Stadtwerke“ und noch vieles mehr.
Ich hab da noch ein paar Anregungen:
Die Lange Nacht ums Kebab – (mit alles und scharf)
Die Lange Nacht des Asylmissbrauchs (mit HC Strache und billigen Reimen)
Die Lange Nacht des Brechdurchfalls (siehe oben)
Die Lange Nacht des EU-Austrittes (siehe oben)
Die Lange Nacht der Reinigungsfirmen (siehe oben)
Die Lange Nacht des Ehebruchs (oder „Bordellbesuchs“ )
Die Lange Nacht des Kinderzeugens (könnte Geburtenschwäche beheben)
Die Lange Nacht der Kaninchenzucht (siehe oben)
Die Lange Nacht der Bankenhilfe ( inkl. Penthouse Besichtigung)
Die Lange Nacht des Bockschauens (wenn es schon kein Testbild mehr gibt)
Die Lange Nacht des Häkelns (nicht böse gemeint)
Die Lange Nacht des Sezierens (aber nicht für Deutsche Studien-Flüchtlinge)
Die Lange Nacht der Beinkrämpfe (immer noch besser als Weinkrämpfe)
Die Lange Nacht des Sliwowiz (nicht Sinowatz und nicht für alle)
Ich hätte auch gern mal einfach eine Lange Nacht des Schlafens.
Hear me speak – again! And vote!
Verfasst von Robert Seeger unter E-Business am August 22, 2011
Hallo Hamburg – I am back! Und dieses Jahr lassen wir es noch mehr krachen, denn heuer wählt das Publikum das Thema! Der erste Facebook-Vortrag der via Facebook festgelegt werden kann.
„Welches Social Media Conversion Thema ist Ihnen wichtig? Sie können entscheiden! Stimmen Sie ab Oktober auf der Conversion Conference Hamburg Facebook Seite ab, welches Thema Robert Seeger für diese Session vorbereitet.“
Zur Conversion Conference
Das WINPIN Problem oder doch lieber Testbild?
Verfasst von Robert Seeger unter E-Kritik am August 22, 2011
Ich gestehe: Früher war ich leidenschaftlicher Testbild-Seher – dann folgte meine Wetter-Panorama-Periode aber jetzt bin ich umgestiegen auf AGBs und Nutzungsbedingungen lesen.
Ich freue mich immer tierisch, wenn wieder die AGBs von iTunes angepasst werden und ich am iPhone 34 Seiten durchforsten kann. Übrigens trotz mehrmaliger mahnender Mails an Apple wurde der Änderungen-Nachvollziehen-Modus bei den AGBs noch nicht implementiert (Ah vermutlich ist es ein Microsoft Feature)…
Besondere Freude kommt auf – besonders auch bei allen anderen Wartenden – wenn ich mir an der Billa-Kassa die AGBs zeigen bzw. an der Wurst-Theke die Liste der Inhaltsstoffe zur Lebensmittelrechtlichen-Spontan-Prüfung geben lassen.
Für etwas Irritation hat es allerdings gesorgt, als ich bei der Taufe meiner Kinder die Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Katholischen Kirche einsehen wollte und einer Veröffentlichung des Namens im Taufregisters nicht zustimmen wollte (Aber hallo! Dieses ist öffentlich einsehbar und schließlich handelt es sich hierbei doch um minderjährige Personen) .
Ich kann mich zudem gar nicht erinnern, wann ich der Österreichischen Bundespolizei den Double Opt-In geben habe, mich zu fotografieren und diese Fotos dann auch noch an zuständige Behörden weiter zu geben.
Doch jetzt weiter zu angenehmeren Dingen: Der wuscheliger Pinnie – der WIN PIN – macht diesen Sommer rund und nur wenige Neider unrund. Ich mag den Pinnie – nicht weil ich jetzt auf knallrote Pelz-Kugel stehen, sondern weil er einfach Sachen verschenkt. Punkt. Ohne Kosten, ohne Wenn und Aber. Und wahrscheinlich haben, die, die sich schon vierzehn Einweg-Griller geholt haben, ein wenig Lunte bei den Nutzungsbestimmungen gerochen und wollen da ein kleines Feuer entfachen.
Das erinnert mich an die Porsche Cayenne Fahrer, die mich auf der Autobahn mit permanenter Lichthupe überholen und ich gerade noch den „Atomkraft nein danke“ Sticker erkennen kann.
Ach ja: Bei PIN WIN, man muss zustimmen, dass die eigenen Daten verwendet werden dürfen – hmmm ich denke, dass ich dieser Bestimmung in den letzten 10 Jahren ungefähr 520 Mal zugestimmt habe (bei jedem Check-in im Hotel, bei jedem Einkauf im Web, bei der Gewinnspiel-Teilnahme…) – verdammt jetzt müsste doch die ganze Welt schon meine Daten haben. Nur immer noch schickt mir kein Schwein irgendwelche vernünftigen Angebote zu? Und ORF: Wo ist das Testbild?Und Twitter, Google, Facebook, Apple ich hätte da noch ein paar Fragen zu den Nutzungsbedingungen..
Kinder & Eltern in Facebook – der Workshop
Verfasst von Robert Seeger unter E-Kritik, E-Mix am Mai 12, 2011
Sicher unterwegs am Spielplatz Internet
Unsere Kinder in Facebook, Foren, Skype & Co : Das Sicherheits-Training für Eltern von Kindern im Volksschul-Alter
Unsere Kinder im Netz: Nutzung, Wirklichkeit und Wünsche
> Wir Eltern im Netz: Verstehen, vermeiden und vorbeugen
> Die Gefahren im Netz: Fallen, Risiken und Schutz
> Nächster Termin: Herbst 2011
Anfragen per Mail an kinder@kommunikationskunst.at

WOW – jetzt sehe ich endlich, wer mein Facebook Profil ansieht.
Verfasst von Robert Seeger unter E-Kritik, E-Philosophie am April 27, 2011
Nach den Überwachungskameras vor der Tür und dem auf das Nachbarhaus gerichtete Teleskop hab ich dieser Tage auch mein Spionage-Set für Facebook eingerichtet. Ging ganz einfach, ich musste nur einer Event-Einladung folge leisten. Und seither schwebe ich im siebten Facebook Himmel ![]()

Denn schon immer wollte ich eigentlich nichts sehnlicher wissen, als wer sich mein Facebook Profil reinzieht. Endlich darüber Gewissheit zu bekommen, dass 3 der TOP 5 Sexiest Women alive sich quasi täglich auf meiner Facebook Seite tummeln. Jetzt kann ich sie endlich anstupsen genauso wie der Kontakt-Anfrage Steilpass zu Lionel Messi, der auch mehr auf meiner Facebook Seite als im Strafraum zu finden ist.
Geht es Ihnen auch so? Geben Sie es ruhig zu: Ihre voyeuristische Ader ist verdammt stark ausgeprägt. Wie sonst ist es wohl zu erklären, dass in der letzten Woche ca. 1.000.000 (eine Million) deutschsprachige User sich freiwillig mit dem „Wow endlich kannst du sehen, wer den Profil ansieht“ Virus infiziert haben und dadurch automatisch Einladung zu Events verschicken, bei denen scheinbar dieses Jahrhundert-Ereignis auch noch ausgiebig gefeiert wird.

Vorbei sind die Zeiten des Blind-Facebookings – jetzt wird endlich mit offenen Karten gespielt – auch wenn diese gezinkt sind. Denn der guten Ordnung halber sei noch angemerkt, dass diese Wunder-Applikation in Wirklichkeit gar nicht funktioniert – naja immerhin entlarvt sie uns Menschen als Heilsgläubige und neugierige Nasen. Tja, besser nicht überall die Nase reinstecken…


