22
August
2008
Gustav Gimpl
an hc.strache@fpoe.at
Datum 22. August 2008 11:15
Betreff an Strache, HC wegen den Kebap Standln
Gesendet von gmail.com
Details ausblenden 11:15 (Vor 1 Minute) Antworten
Lieber Strache, HC
mir hat die fpö immer schon getaugt - auch wie es noch den Haider Jörgi geben hat. Ich kenn mich da ja eh nicht aus, warum ihr euch jetzt nicht mehr mögen tut. Aber egal. Ich mag auch was nicht, und das schlägt mir ordentlich auf den Magen.
Es gibt’s jetzt überall nur mehr Kebap-Standln - das ist wie eine Infusion - an jeder Ecke wuchert so ein Esstechnisches Krebsgeschwür, das welches unsere traditionelle österreichische Küche verdrängt.
Ich sag ihnen jetzt mal was, aber ehrlich: Ich Fohnsdorf hat es anno 1996 noch drei echte Wirtshäuser geben “den Spitzer, Kaorl”, den “Kirchwirt” und die “Bürgerstuben” ja und dann auch noch das Steierstüberln von der Vroni. Aber das Unglück begann als der Istambul-Kebap aufgmacht hat - mit sein drehspieß wo man eh nie weiß, was die da rein schneiden. und dann is noch “Achmend Kebap”, “Kebap 200″ und “Kebap Bosporus” dazu gekommen. Die Kebap vermehren sich wie die Fliagn. Und mit die Kebaps kommen nicht nur die Zwiebeln, und das Knofl-Jokurt sondern auch die Leute mit den Kebaps. Ich glaub ja in jeden Kebap Standl wohnt eine 10 köpfige Famile, die nur “mit alles” auf deutsch sagen können.
Unsere gute Esskultur geht dadurch echt verloren. Sollen die in der Türkei ihre Kebaps braten, was wollen, aber bei uns sicher nicht. Bei diue Türkn gibt’s ja sogar eine eigene Kebap Partei - die oft Wickel macht - diese PKK: Pro Kebap Konsum.
Lieber HC können sie, was machen, dass wieder mehr Würstlstandln & Wirtshäuser gibt und weniger Kebapstandln.
Ich bitte um eine Antwort.
Ihr Gimpl, Gustav aus Fohnsdorf in der Steiermark
PS:
Lieber Schnitzel mit Pommes
als
Kebap mit alles
Robert Seeger
E-Kritik
1 Comment »
22
August
2008
Zur Nationalratswahl 2008 unterzieht Gustav Gimpl aus Fohnsdorf in der Steiermark unserer Partein einem E-Mail Härtetest. Wie reagieren unsere Partein auf echte Anfragen, desw kleinen Mannes von der steirischen Dorfstrasse. Teil 1: Die ÖVP & Zuwanderer.
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von Gustav Gimpl
an email@oevp.at
Datum 22. August 2008 09:23
Betreff Frage an den Molter. Willi
Hallo Molterer, Willi
Mir hat die ÖVP immer sehr gut gfallen - besonders der Mock in seine kurzen Hosen - oder auch der Schüssel, Wolfi, wie er no die Mascherln kommt hat. Jetzt seids ihr aber auch so wie die anderen auch. Mich ärgt es so, dass ihr jetzt auch für die Zuwanderer seids - ja und sogar einen Deutschkurs bekommen die - und wir bekommen natürlich wieder nix. Da kann ich gleich die Grünen wählen.
Früher hat’s die Gastarbeiter geben und das war gut, weil die waren nur zu Gast und haben garbeitet. Aber heut kommen die Zuwander, und die haben eben nicht einmal ein Auto, und tun deshalb so viele stehlen. Die tun zuwandern aber dann wieder wegfahren nach Polen mit unsere Autos - dafür brauchen die echt kein Deutschkurs.
Und dann auch noch die Neger: bis 1982 war überhaupt kein Neger je in Fohnsdorf und heut schon. Und das die Neger faul sind, das wiss ma eh alle. Am besten sieht man das im Sport: Die Jugos haben immer ordntlich gespielt, zum Beisipel der Bozo, aber dann hat der Schilcha Heiz den Neger Charles kauft, der hat nur kassiert und is nie grennt. Und so san die alle.
Ich will jetzt gern wissen: seids ihr jetzt für oder gegen mehr Zuwanderer.
Mit liebe grüße aus Fohnsdorf
Gumpl, Gustav
Aber gegen Ausländer hab i nix.
Robert Seeger
E-Kritik
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9
Oktober
2007
Gleich zwei heiße Eisen werden in diesem Test angepackt: das österreichische Gesundheitswesen und die Geburtenschwäche. Ja, richtig, die Websites der öffentlichen Spitäler sind Geburten schwach, d.h. schwach was ihren Informations- und Service-Charakter betrifft.
Dieser Test ist subjektiv – ja noch viel schlimmer: Er ist Hormon gesteuert. Ich bin schwanger, naja zumindest mit schwanger. Und ich habe Krankenhaus-Websites in Österreich einem Geburts-Check unterzogen. Folgenden Aufgaben habe ich die Websites unterzogen:
- Welche Ergebnisse bringt der Suchbegriff Geburt?
- Kann ich in diesem Krankhaus überhaupt entbinden?
- Welche zusätzliche Informationen und Eindrücke zur Geburt werden geboten?
- Kann ich eine Wahlhebamme mitbringen?
- Wo kann ich mich anmelden bzw. kann ich mich gleich online anmelden?
Das Ergebnis gleich vorweg: Österreichs Spitäler-Websites kranken an allen Ecken und Enden. Da wird völlig am Patienten vorbei gearbeitet. Ohne Grundwissen in Fachvokabularien des Gesundheitssystems und jeder Menge Geduld lassen sich die Informationen nicht auftreiben.
Nur dieser kurze Querschnitt über die Spitäler Websites zeigt die Missstände in unserem staatlichen Gesundheitssystem auf: Durch die gezielte Desinformation auf den Websites wird Zeit und Geld für telefonische Auskünfte verschleudert.
Diesmal bringt das Zeugnis 4 Nicht genügend, 2 Genügend und 2 Befriedigend bei den acht getesteten öffentlichen Spitälern und Krankenanstalten.
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Robert Seeger
E-Kritik
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9
September
2007
Wir sind alle gläsern und durchschaubar geworden. In unserer hochtechnologischen Gesellschaft hinterlassen wir ständig Datenspuren. Und all diese Daten-spuren ergeben in ihrer Gesamtheit Ihren persönlichen Datenkörper. Und Ihr Daten-Körper hält nichts von Diäten. Ganz im Gegenteil, er wächst ständig, denn Sie füttern ihn auch ständig mit neuen Datenhäppchen.
Zum Frühstück servieren Sie ihm ein paar Telefonanrufe, die Fahrt im Auto via GPS Navigationssystem, das Einloggen in den Computer, das Abrufen und Versenden von E-Mails; zu Mittag verschlingt Ihr Datenkörper die Kreditkarten-Abbuchung im Restaurant, einen Einkauf mit Kundenkarte, Nachmittags wird der Arztbesuch mit der E-Card gespeichert, und Abends dann noch üppig die Daten Ihrer Online Steuererklärung und Ihrer privaten Surf- und Chat-Gewohnheiten.
Was aber, wenn Sie Ihre persönlichen Daten verschlüsseln möchten, wenn Sie nicht wollen, dass jeder in Ihren Mails mitliest, Ihre Bestellungen überwacht bzw. Ihren Kontostand überprüft? Können Sie etwas dagegen unternehmen? Natürlich, denn es gibt genug Verschlüsselungs-Technologien, die den Zugang zu Ihren Daten zumindest erschweren würden. Aber dürfen Sie das überhaupt?
In Österreich schon noch, denn unsere Regierung zeigt noch Desinteresse auf diesem Gebiet. Aber in anderen Ländern wie der USA oder China ist die Verwendung von Kryptographie eingeschränkt. Die Beschränkungen oder Verbote von Kryptographie sind Teile des staatlichen Strebens nach Kontrolle, die meist im Namen des Verbrechens oder Terrorismus-Bekämpfung noch weiter ausgebaut werden.
Spannend wird die ganze Angelegenheit dann, wenn Ihr Datenkörper auch um biometrische Personen-Informationen erweitert wird, also um Gesichtserkennung, Iriserkennung, Fingerabdruckerkennung, Gangerkennung oder Stimmerkennung. Sollte sich diese Digitalisierung und Speicherung unserer Körper durchsetzen, dann werden wir zu “digitalen Untertanen”. Denn es gibt eine übergeordnete - unsichtbare - Kontroll-Instanz, die alle unsere Bewegungen, alle unser Handlungen überwacht. Aber da all dies ja nur zu unserem Wohl geschieht und als Schutz unserer persönlichen Daten und Freiheit - wird auch nicht pas… Moment es klingelt gerade, ich glaub sie holen mich…
Robert Seeger
E-Philosophie
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20
August
2007
Selbst als gutmütiger Web-Lehrer kann ich den Ministerien Websites kein gutes Zeugnis ausstellen. Durch die Bank sind das alles keine Musterschüler und haben großteils sogar Ihre Aufgaben vergessen.
Allen gemeinsam ist das fast protzige Überangebot an Informationen, Inhalten und Themen. Da drängt sich mir der Verdacht auf, dass mit diesem Überangebot, Arbeit und Leistung vorgetäuscht werden soll. Das 1 Mal 1 der Usability ist vielen Ministerien noch völlig fremd – in der Bedienbarkeit der Seite heißt es „nachsitzen“.
Auch bei der entscheidenden Prüfung nach der Relevanz der Inhalte sind die angetreten Websites durchgefallen. Zu Ihrem Bürgerservice und der staatstragenden Funktion ist der Prüfer meist gar nicht vorgedrungen.
Keine einzige der Ministerien Websites konnte mit sehr gut abschneiden, zwei Schüler müssen die Klasse sogar wiederholen.
Hier die Rankliste samt Noten und verbaler Beurteilung:
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Robert Seeger
E-Kritik
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20
August
2007
Anmerkung: Diese Korrespondez findet tatsächlich statt, um heraus zu finden, was eigentlich passiert, wenn Mann oder Frau auf ein Spam E-Mail antwortet. Ein paar lustige Details am Rande: Die angegebene Bankverbindung ist die der MA6 Abteilung für Verkehrsstrafen, Adresse, Telefon & Fax von den Bundespolizei-Direktion Wien, Abteilung: Betrugsbekämpfung im Internet. Der Mail Verkehr ist in den Kommentaren weiter zu lesen.
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Von: Dr william [mailto:williudah@gmail.com]
Gesendet: Montag, 25. Juni 2007 16:43
An: Datenkraft - Robert Seeger
Betreff: Geschäfts-Vorschlag
Geschäfts-Vorschlag!Zuerst muss ich um Ihre Zuversicht in dieser Angelegenheit bitten, da dies aufgrund der Situation als streng VERTRAULICH anzusehen ist. Ich erwähne jedoch im Vorfeld, dass eine Offerte diesen Ausmaßes selbstverständlich abschrecken kann.
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Robert Seeger
E-Mix
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12
Juli
2007
Die Temperaturen steigen, die Rocklänge sinkt – es riecht nach Sommer & Sex. Ja, endlich - lieber Leser - wird es saftig und deftig. Heute geht es um Sex. In unserer Sex Society wird Sex enttabuisiert und beherrscht unser Leben – zumindest im Internet. Doch was ist dran und drin im Porno-Business im Web? Lesen Sie die nackten Tatsachen über den Geschäftsverkehr mit dem Coitus.
Ohne Sex geht nichts mehr: Dildo-, Ausgreif- und Auspeitsch-Techniken werden bereits im Frühstücks-Fernsehen diskutiert. Täglich versprechen hunderte Spam-Mails mehr, besseren, längeren, härteren Sex und natürlich ist „Sex“ der mit Abstand meist gesuchte Begriff auf Google.
Ein paar harte Fakten:
12 % aller Websites sind Porno-Sites.
25% aller Suchmaschinen Anfragen betreffen Porno-Begriffe.
35% aller Downloads sind pornographisches Material.
Es gibt ca. 372 Millionen Porno-Websites.
Und jeden Tag kommen 266 neue dazu.
Jede Sekunde werden 89 Dollar für Porno im Web ausgegeben.
2006 machten die Porno-Sites in den USA 2,84 Milliarden Euro Gewinn.
Alle funktionierenden Geschäftsmodelle, Zahlungsfunktionalitäten, Datensicherheit & Co wurden zuerst für Porno-Sites entwickelt. Studien habe es erwiesen: Es ist wesentlich sicherer, sich auf Porno-Sites zu bewegen, als im restlichen Internet. Das heißt, die Sexpages sind frei von Phishing, Spamming und Co.
In Abwandlung eines berühmten Zitates von Gottfried Benn kann man sagen: „Pornographie ist der Vater des Fortschritts im Internet.“
In der Total-Erotisierung der Gesellschaft wird Porno zum anerkannten und geschätzten Geschäft. Porno-Stars werden zu neuen Pop- und Jugend-Idolen und bringen zuweilen sogar Bewegung in die Politik. Der neue Lover von Katja Riemann ist Pornostar, Pornostarlets sind echte Celebrities und kaum ein Star – der wirklich etwas auf sich hält – kommt ohne privates Sex-Video aus.
Ein lustiges Paradoxon am Rande: Es sind immer die anderen, die die Porno-Seiten schauen und dort für das schnelle Vergnügen bares Geld einwerfen. Und obwohl jeder vierte Mann und jede achte Frau regelmäßig Porno konsumiert – sind wir es einmal sicher nicht, sondern eben die anderen. Oder Sie vielleicht?
Doch Sie könnten es sich ja einmal rein aus geschäftlichen Gründen ansehen…
Robert Seeger
E-Kritik
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4
Mai
2007
Heuer treten verfrühte Frühlingsgefühle auf. Können Sie sich eigentlich noch erinnern an DÖF mit „Ich bring die Liebe mit!” – Ja? Im Business allerdings regiert doch mehr der Hass.
Nett zu sein ist eine Schwäche, nur die Harten, Starken und Bösen kommen durch (Das meint schließlich schon die Evolutionstheorie, wobei der Tyrannosaurus dieser These sicher widersprechen würde).
Und während draußen seit einem Monat die Sonne lacht, sehe ich nur Schlechtwetter und Grant in den Gesichtern der U-Bahnfahrer dieser Stadt. Damit bereiten sich die Fahrgäste auf den kommenden Arbeitstag vor, um mit finsterer Miene mehr Erfolg zu haben.
Böse zu sein zahlt sich aus. Böse zu sein ist bereits eine Karriere- und Businessstrategie geworden. Mobbing zum durchaus anerkannten Instrument der Mitarbeiter Regulierung und die Ellbogentechnik führt nicht nur im Slalom zu den Spitzenplätzen.
Böse Mädchen kommen bekanntlich überall (hin), während die Braven es nur in den Himmel schaffen. Das Marketing strotzt voller Kriegsvokabel: da schickt man den Kampfpreis in die Schlacht mit dem Konkurrenten, hat ein Arsenal an Waffen zur Verfügung und eine prall gefüllte Kriegskassa.
Der Falter erzielt sein alljährliches Auflagenhoch mit „Best of Böse”; überall gibt es Anleitungen zum Zicken-Terror oder Schlampen-Alarm.
Das Böse ist eben immer und überall (Aufmerksame Leser erkennen hier schon das dritte Songzitat dieser Kolumne).
In unserer Ellbogen-Gesellschaft zählt jeder nur mehr sicher auf sich selbst, und zielt als Klein-Tell dabei nicht auf den Apfel, sondern gleich auf den Kopf; um einen potentiellen Konkurrenten aus dem Weg zu räumen.
Können Sie sich eigentlich noch an die Prähistorie des Internet erinnern: Damals sprach man von Netiquette, also dem Nettsein im Internet. Wenn man sich allerdings heute die Postings auf ORF Online oder Standard.at durchliest, dann sieht man rasch, dass es sich hinter der Maske der Anonymität offenbar leichter böse sein lässt.
Ich breche diesmal eine Lanze (oder ein Licht-Schwert) für das Nette. Also die gute Seite der Macht. Ganz ehrlich - wann waren Sie zum letzten Mal so richtig nett zu jemand? Wann haben Sie den Anzeigen-Keiler gut behandelt, die Kassiererin am Supermarkt als Person betrachtet und zu einem ganz normalen Termin Blumen und Schokolade mitgebracht?
Und ich spreche von nett sein ohne Hintergedanken – das fällt uns besonders schwer. Also nicht Networking (kommt eben nicht von nett), wo man mit Small Talk Freundlichkeit heuchelt, jedoch nur auf den Endzweck - den persönlichen Vorteil – bedacht ist. Nein, ich meine einfach grundlos höflich, freundlich und nett zu sein.
Und ist die böse Seite nicht stärker? „Nein. Nein…nein. Schneller, leichter, verführerischer,” sagt Meister Yoda. Doch auch mit Freundlichkeit, einem Lächeln und Blumen lässt sich gutes Business machen. Probieren Sie es doch einfach aus.
Ich möchte Linda Kaplan Thaler und Robin Koval für die Inspiration zu diesem Kommentar danken, und verspreche, das nächste Mal wieder zu Zynismus zurück zu kommen.
[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=QOFTQpNhsWE]
Robert Seeger
E-Philosophie
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20
April
2007
Mein Herz schlägt mit Mach 3, meine Blutdruck erreicht bald 8 GT, ich fühle mich wie eine Luft-Boden-Rakete kurz vor der Detonation - kurzum ich bin fuchsteufels wild und wütend. Warum? Ich will endlich die Eurofighter. Her mit den Fliegern. Gebt mir meine Abfangjänger, aber gebt bitte endlich eine Ruh’ mit dieser endlosen Diskussion.
Gibt es eine schnellere Mastrubationshilfe als 18 über ein Stadion brausende Kampf-Flugzeuge, die mit buntem Rauch die österreichische Fahne in den Himmel jetten (Naja vielleicht 24 Flieger). Vielleicht ist das der Sinn, aber die Sinnfage ist ohnehin sinnlos geworden; denn wir haben uns nun einmal für den Kauf entschlossen.
Aber anstatt sich um viele andere wichtige Probleme zu kümmern (Arbeitslosigkeit, Schulreform, Wirtschafts-Wachstum etc..) lebt die Regierung nur mehr für den Euro-Fighter Ausschuss. Die österreichische Bundesregierung hat defacto aufgehört zu existieren. Auf den Schweigekanzler folgte der U-Kanzler Gusenbauer, der unter der Vergangheit in Tauchstation gegangen ist. Statt sich um die Zukunft zu kümmern, wird nur die Vergangeheit beleuchtet. Ich kann es schon nicht mehr hören und sehen: Jeden Tag entstehen durch die Eurofighter ca. 150.000 Euro volkswirtschaftlicher Schaden.
In dem ganzen Kasperltheater spielen Cap und Pilz die naiven Ministranten, die von der echten Welt keine Ahnung haben wollen. Aufwachen! Wir haben Waffen gekauft. Kampfjets mit denen man Dörfer in Schutt und Asche legen kann, Flugzeuge vom Himmel bombt - damit wird Krieg geführt. Basta. Und hier ein blütenweißes Geschäft zu erwarten, ist so verlogen, wie nach dem Dorgendeal nach dem Fairtrade Siegel zu fragen.
Also Schluss damit! Fangt endlich an zu arbeiten und gebt uns unsere Jets. Bezüglich den fehlenden Software Lizenzen empfehle ich eine gecrackte Version von einem Al Kaida-Server zu laden.
Übrigens EADS: Gerne machen wir eine “Rettet den Eurofighter.at” Plattform zu euren üblichen Honorarsätzen. Bitte melden.
Robert Seeger
E-Business
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13
April
2007
Ach, was waren das für herrliche Zeiten, als wir noch am Stehplatz-Hügl der Grubn standen und dem SK Raika Sturm Graz zu jubelten. Um seinen hart erkämpften Stehplatz nicht aufzugeben, wurde einfach in den Bierbecher gepisst und dieser nach vorne geworfen.
Was waren das noch für Zeiten als wir nur drei Legionäre einsetzen durfen, welche Spannung welche Jugos wir diesmal einkaufen. Wie spannungsgeladen waren die zwei jährlichen Grazer Stadtderbys, wie schrecklich, wenn uns wieder Eddi Glieder das entscheidenden Türl machte. Da war Verein noch Tradition; der Fußball unsere Religion und der Ball das Leben.
Doch heute ist alles anders: Der Österreichische Fußball hat defakto aufgehört zu existieren. Heute spielen mit Rapid und Austria gerade einmal noch zwei Traditionsklubs, daneben gibt es den Dosen-Retorten Club Red Bull und ein paar hochgezüchtete Dorf-Vereine, die ihre Lizenzen an den Bestbieter weiter verscherbeln.
Was ist der Grund für den Untergang einer doch traditionsreichen Fußballnation. Nun es gibt sicher unterschiedlichste Grunde.
1) Der immer stärker werdende Einfluss der Wirtschaft und des Geldes. Fußball war immer Kult und Religion - heute ist es ein massiver Wirtschaftsfaktor. Vereine und Spieler waren Ikonen und Heilige, heute sind sie Wirtschaftskonzerne und Werbeträger. Aber an der Spitze standen weiterhin Gurus oder Laien-Priester, aber keine Manager. Und es hat sich auch herausgestellt, dass nicht jeder gute Kicker auch ein fähiger Manager ist.
2) Die unglaublich hohen Gehälter ohne Bezug zur geleisteten Arbeit - und oh nein, damit meine ich nicht die fußballerische Qualität oder die wöchentlichen Arbeitsstunden - sondern den Return of Investment, den ein Spieler dem Verein bringt. Und da gibt es in Österreich ein unglaubliches Missverhältnis.
3) Größenwahn und Stolz…
4) Verrat an den Trägern der Fußball-Kultur: den Fans. Du kannst alles wechseln, aber niemals den Verein. Heute aber werden Traditionen, Vereinsfarben nach unternehmenspolitischen Gesichtspunkten verändert.
Wer gestern ManU gesehen, der hat noch ein Stück alter Fußball-Tugend gesehen: ein Trainer der seit über 20 Jahren dabei ist, Ryan Giggs seit 16 Jahren in der ersten Mannschaft, Ole-Gunnar 180 Tore bereits usw.
Könnt ihr euch vorstellen: Das Old Trafford heißt plötzlich UPC Arena und dort spielt Red Bull Manchester in pur-pur Dressen.
In dieser Fußball-Welt möchte ich nie leben.
Robert Seeger
E-Business
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